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	<title>Kritische Masse &#187; Social Networks</title>
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	<description>... denn mit leerem Kopf nickt es sich leichter</description>
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		<title>Tocotronic &#8211; Mach es nicht selbst</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Auch wenn du dir // Den Weg verstellst // Was du auch machst // Sei bitte schlau // Meide die Marke // Eigenbau Heim- und // Netzwerkerei // Stehlen dir deine // Schöne Zeit // Wer zu viel selber macht // Wird schließlich dumm // [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aWoxrl_r09U&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/aWoxrl_r09U&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Auch wenn du dir // Den Weg verstellst // Was du auch machst // Sei bitte schlau // Meide die Marke // Eigenbau</p>
<p>Heim- und // Netzwerkerei // Stehlen dir deine // Schöne Zeit // Wer zu viel selber macht // Wird schließlich dumm // (Ausgenommen // Selbstbefriedigung)</p>
<p>Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Ob du versendest // Oder bestellst // Was du auch machst // Mach es nicht selbst</p>
<p>Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Auch wenn du dir // Darin gefällst // Wer zuviel selber macht // Der macht sich krumm // (Ausgenommen // Selbstauslöschung)</p>
<p>Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Ob du verschwindest // Oder verwelkst // Was du auch machst // Mach es nicht selbst</p>
<p>Was ihr auch macht // Macht es nicht selbst // Was ihr auch macht // Macht es nicht selbst // Ob ihr verblendet // Oder erhellt // Was ihr auch macht // Macht es nicht selbst</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge.</p>]]></content:encoded>
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		<title>CodingBattle Präsentation @SocialBar #ffm</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 20:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainware]]></category>
		<category><![CDATA[Coding Battle]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektive Intelligenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der Idee von der CodingBattle ist&#8217;s wie mit dem Ei. Hast Du keinen Hahn gibt&#8217;s kein Ei. Hast Du keine Henne gibt es auch kein Ei. Und so habe ich bei der letzten SocialBar in Frankfurt kurzerhand das Thema einigen NGOs vorgestellt um zu sehen ob da &#8216;was geht oder es doch nur eine [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-941" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Hip-Hop" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-hiphop.jpg" alt="" width="150" height="150" />Mit der Idee von der <a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2010/02/coding-battle-the-social-media-fight-club/">CodingBattle</a> ist&#8217;s wie mit dem Ei. Hast Du keinen Hahn gibt&#8217;s kein Ei. Hast Du keine Henne gibt es auch kein Ei. Und so habe ich bei der letzten <a href="http://www.socialbar.de/wiki/Frankfurt">SocialBar in Frankfurt</a> kurzerhand das Thema einigen NGOs vorgestellt um zu sehen ob da &#8216;was geht oder es doch nur eine spinnerte Idee eines unverbesserlichen Weltverbesserers bleibt.</p>
<p>Das Echo war durchaus positiv, auch wenn einige Fragen und Kritiken unbeantwortet geblieben sind. Aber das hat nun mal ein Rohkonzept so an sich. Da die Bilder lustig, aber nicht unbedingt selbsterklärend sind hier noch mal ein Gedächtnisprotokoll der Präsentation.<span id="more-926"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>CodingBattle Konzept Version 0.5</strong></p>
<p style="text-align: center;">[smooth=id: 9; width:450; height:338; timed:false; arrows:true; carousel:false; links:false; info:false; align:center; frames:true;]</p>
<p><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Snoop_dogg">Snoop Dogg</a>: hip-hop is what makes the world go around</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Snoop_dogg"><img class="alignleft size-full wp-image-942" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Snoop Dogg" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-snoopdogg.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></p>
<p style="text-align: left;">Nach dem es im Vorfeld schon Bedenken aufgekommen sind, ob ich da nun einen Fight-Club 2.0 planen, bei dem sich die Leute <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dissen_%28Slang%29">dissen</a> und der Verlierer zur digitalen Dschungelprüfung antreten müsse hier einen kleinen Crashkurs in sozialer Jugendkultur. Der Idee basiert auf dem Konzept der Battle im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hip-hop">Hip-Hop</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Es geht darum sich in seiner Disziplin zu messen, sei es Breakdance, Graffiti, DJing, Beatboxing, oder was auch immer. Über sein eigenes kreatives Potenzial hinaus zuwachsen, dafür Anerkennung zu erfahren, aber auch anderen Respekt zu zollen, wenn sie <span style="text-decoration: line-through;">totale schöne Sachen</span> &#8220;derben Shit&#8221; abgeliefert haben. Durch die Kombination aus sozialen, unterhaltenden, kreativen und spielerischen Elementen, die Fokusierung auf ein Wochenende entsteht der größtmögliche Output an Kreativität innerhalb einer Gruppe.</p>
<p style="text-align: left;">Jeder der selbst an einem HipHop-Event teilgenommen hat, weiß von was ich rede. Es geht bei einer Battle also nicht um Hass und Gewalt, sondern um Peace und Happiness.</p>
<p><strong>Make your life a mission &#8211; not an intermission</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-943" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Mission" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-mission.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong>Warum sind wir also hier? Nun, da Du mein Blog liest, attestiere ich mal einen leichten Hang zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philanthropie">Philanthropie</a>. Wie sehen ein Problem ein Ungleichgewicht und haben die Vorstellung einer Lösung. Wir nennen das mal salopp den &#8220;Fix This&#8221;-Effekt. Wir wollen dabei etwas bewegen. Von A nach B kommen. Vom Problem hin zur Lösung. Anfangs sind wir oft alleine, aber über Kommunikation schließen sich uns weitere Menschen an und schon haben wir eine Bewegung mit einer Aufgabe, einem Ziel. Man könnte das nun organisatorisch als ein Projekt klassifizieren, aber da es altruistische Züge annimmt und dem mit mathematische Logik nicht beizukommen ist nennen wir es nicht Projekt, sondern Mission.</p>
<p style="text-align: left;">Meine Mission seit über 20 Jahren? Verstehen wie wir das Netz nutzen, und helfen dieses Erlebnis zu verbessern. Wie nutzt das Individuum für sich das Netz? Wie interagiert es mit der Maschine, der Technik? Wie wirkt sich das auf die Kommunikation zwischen zwei Menschen aus? Können soziale Gefüge und Systeme im digitalen Raum enstehen, oder funktioniert das nur, weil wir gelerntes Verhalten einfach übertragen? Viele Fragen, deren Antworten sich oft in sozialen, psychologischen aber teilweise auch mathematischen Gesetzmäßigkeiten finden und die damit auch entscheiden ob eine Technik ein Hype oder ein Flop wird.</p>
<p style="text-align: left;">Leider kann man mit <a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/category/sozialarchitektur/">Sozial-Architektur</a> und digitaler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anthropologie">Anthropolgie</a> kein Geld verdienen, daher versuche ich diese Erkenntnisse in einem Design-Prozess in greifbaren Lösungen umzusetzen. Social Media ist mit dem Hintergrund für mich also immer mehr als ein Sammelsurium von Web 2.0 Werkzeugen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_Keys_Moran">Daniel Keys Moran</a>: Well, the future of the Internet is &#8230; Reality.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_Keys_Moran"><img class="alignleft size-full wp-image-944" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Daniel Keys Moran" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-moran.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong>Was ist also Social Media? Ein Begriff, zwei Worte und sehr gegensätzliche Komponenten. Zum einen &#8220;Media&#8221;, der Vermittlungsträger von Informationen, der oft haptisch und konkret beschreibbar ist und zum anderen &#8220;Social&#8221;, die wechselseitigen Bezüge unseres Zusammenlebens, die oft diffus und einer ständigen Veränderung unterworfen sind. Social Media bringt damit also schon ein konzeptionelles Spannungsfeld mit.</p>
<p style="text-align: left;">Was ist nun &#8220;Social&#8221; in diesem Zusammenhang? Es beschreibt oft Menschen, die sich um eine Thema herum zusammenfinden. Manchmal geschieht dies freiwillig, weil man auf einer Mission ist, manchmal unter Zwang, weil es zur gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten gehört, wie z.B. in Schul- oder Arbeitssituationen.</p>
<p style="text-align: left;">In diesem Prozess entsteht innerhalb der &#8220;sozialen&#8221; Gruppe eine Struktur, unter Zwang bildet sich daraus eine Hierarchie um mittels Kommunikation nun das Handeln zu steuern und die Seele der Gruppe zu &#8220;steuern&#8221;. (Mehr dazu in &#8220;<a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2009/10/die-seelischen-einheit-der-masse/">Die seelische Einheit der Masse</a>&#8220;)</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Social&#8221; findet damit immer Offline, in der &#8220;Realität&#8221;, statt. Sprechen wir nun von &#8220;SocialNetworks&#8221;, dann ist es nichts anderes als soziale Gruppen, die den Weg ins Netz geschafft haben, wie z.B. Schüler bei SchülerVZ oder Hobbyköche bei Chefkoch.de. Bei der CodingBattle sollen vorallem Gruppen angesprochen werden, die diesen Schritt noch nicht vollzogen haben oder aber Schwierigkeiten beim Start haben. NGOs zum Beispiel.</p>
<p style="text-align: left;">Was ist nun &#8220;Media&#8221;? Eine Menge Technologie mit der kommuniziert werden kann. Dabei zeigt sich im Rückblick der letzten Jahre, das Technologie nach wie vor keine Seele entwickeln konnte. Es sind nach wie vor die Menschen, die das Medium mit Leben füllen. Web 2.0 liefert damit technische Lösungen für Fragen, die wir z.T. noch nicht gestellt haben. Es gilt daher den virtuellen Werkzeugkasten mit Leben, mit Realität zu füllen. Wir tun dies nicht um einem Erfindern einen Gefallen zu tun, sondern weil sie aus der BENUTZUNG der Werkzeuge eine persönlichen oder sozialen NUTZEN ziehen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Alice in Wonderland trifft Nightmare on Elm Street</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-945" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="cb-alice" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-alice.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong>Bringen wir nun die zwei Pole &#8220;Social&#8221; und &#8220;Media&#8221; zusammen entsteht eine Kettenreaktion, manchmal positiv (<a href="http://ushahidi.com/">Alice im Wonderland, wie bei Ushahidi</a>) manchmal negativ (<a href="http://www.blogpiloten.de/2010/02/18/gez-forum-das-schweigen-der-gez-lammer/">Nightmare on Elm Street, wie bei der GEZ</a>) und manchmal passiert gar nix. Oft glaubt man nur durch den Einsatz von Technologie, die Welt retten zu können, zum anderen gibt es aber auch Gruppen, die dazu beitragen könnten, denen aber der Zugang oder das Wissen um die passende Technologie fehlt.</p>
<p style="text-align: left;">Die CodingBattle will dieses Ungleichgewicht lösen und beide Komponenten, Social und Media, offline zusammenzubringen um eine kontrollierte Kettenreaktion, mit konkreten Ergebnissen zu produzieren. Es geht dabei zu wie im richtigen Leben. Man lernt sich kennen und evtl. auch lieben, weil die Chemie stimmt, man heiratet, bringt Kinder auf die Welt und wenn es mal nicht mehr funktioniert dann trennt man sich wieder. Es geht also nicht um eine langfristige Bindung, sondern um einen ergebnisorientierten übersichtlichen Zeitraum.</p>
<p style="text-align: left;">Die Lösung ist dabei sehr Simple. Wir haben einen Haufen, der weiss wie es geht und sich SocialMedia-Experten schimpft und wir haben einen Haufen, der weiss das er es braucht und sich NGO nennt. Die CodingBattle bringt diese beiden Gruppen zusammen und sorgt damit dafür, dass man vom &#8216;drüber reden zum &#8216;drüber handeln kommt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>CodingBattle: Die Spielregeln</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-946" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Spielregeln" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-regeln.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong>Wie sieht jetzt die Umsetzung der CodingBattle konkret aus? Die Spielregeln sind noch nicht in Stein gemeiselt und auch von den beteiligten Parteien abhängig. Es werden im Vorfeld sowohl Coding-Teams, bestehend aus den für die Umsetzung nötigen Disziplinen Konzept, Technik &amp; Design, als auch NGOs &#8220;gecasted&#8221;, um sicherzustellen, das die Challenge auch zu bewerkstelligen ist. In einem Pre-Meeting stellen NGOs ihre konkreten Problemfälle vor.</p>
<p style="text-align: left;">In einem gemeinsamen Brainstorming werden konkrete Lösungsansätze entwickelt und ein Projektziel pro NGO ermittelt. Die Coding-Teams werden daraufhin den NGOs zugeteilt und machen sich vor Ort an die Umsetzung. Nach 48h präsentieren die Projektteams ihre Ergebnisse und die Besucher entscheiden über die beste Umsetzung. Vom Format her ist die CodingBättle also ein BarCamp für die Hände.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Bertolt Brecht: Nur belehrt von der Wirklichkeit, können wir // Die Wirklichkeit ändern</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-947" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Bertolt Brecht" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-brecht.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong></p>
<p style="text-align: left;">Kann die CodingBattle funktionieren? Wir sind immer gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen. Manche steuern wir bewußt, manche ergeben sich durch sich verändernde Rahmenbedingungen. Es gibt also keine SocialMedia-Revolution, sondern nur einen evolutionären Wandel in der Nutzung der Werkzeuge um miteinander zu kommunizieren.</p>
<p style="text-align: left;">Auch die Flut der technologischen Möglichkeiten ist typisch für den Anbruch eines neuen technologischen Zeitalters. Auch zur Zeiten des Fernsehen würden wir mit Vorhersagen und Prophezeiungen überschüttet, die sich im Rückblick als überbewertet herausstellten.</p>
<p style="text-align: left;">Es gilt also das Augenmerk nicht auf den kurzfristigen technologischen Media-Hype zu lenken, sondern auf die mittel- und langfrstigen Veränderungen im &#8220;Social&#8221;, die Media evtl. unterstützen kann. Wir werden vernetzter agieren, in flacheren Strukturen mit agilen Methoden uns weiterentwickeln. Dabei wird altes wegbrechen, weil es ausgedient hat, und neues entstehen, weil es uns hilf uns als Spezies voranzukommen.</p>
<p style="text-align: left;">Unsere Mission als Weltverbesserer und &#8220;Digital Natives&#8221;? Diese Veränderung mitzugestalten, was heute Angesichts der technischen Möglichkeiten noch nie leichter war als je zuvor. Das geht sowohl in der Gruppe (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crowd_sourcing">CrowdSourcing</a>) als auch als Individuum (<a href="http://mashable.com/2009/08/18/change-the-world/">Microactivism</a>). Doch in der Gruppe erzielt dieses Mitgestalten eine höhere Dynamik, sorgt für schnellere und bessere Ergebnisse und stärkt das soziale Miteinander. Die mittel- und langfristigen gesellschaftlichen Veränderungen, die von neuen Online-Technologien unterstützt werden, erzeugen auch neue Offline-Formate der Zusammenarbeit.</p>
<p style="text-align: left;">CodingBattle will dafür ein Angebot sein und ist damit nicht alleine. Formate wie <a href="http://sites.google.com/site/gtugfra/special-events/chrome-extension-battle">Google Chrome Extension Battle</a> in Frankfurt, <a href="http://startup.berkeley.edu/">Startup @ Berkley</a> oder das <a href="http://www.synagieren.de/index.php?site=wirkcamp">WirkCamp</a> in Leipzig im Mai zeigen das SocialMedia auch Offline einiges bewegen und Menschen zum Handeln anregen kann. <strong>Somit liegt die Zukunft von Web 2.0 nicht im Netz sondern vor der Tür.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Und wie geht es jetzt weiter? Gebt Feedback. <a href="#respond">Hier</a>, <a href="http://tweetvite.com/event/wvb7">hier</a> oder so wie <a href="http://kikuyumoja.com/2010/03/11/socialbar-frankfurt/">Kikuyumoja</a>. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.</p>


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		<title>Potenzgesetze für eine bessere Welt // Teil 1.</title>
		<link>http://blog.schulezweipunktnull.de/2010/01/potenzgesetze-fur-eine-bessere-welt-teil-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 21:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainware]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektive Intelligenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Potenzgesetze, im englisch bildhaft als &#8220;Power laws&#8221; bezeichnet, beschreiben Eigenschaften von Zuständen, Vorgängen und Verhältnissen, bei denen auch bei Skalierung der Betrachtungsgrößen die Eigenart oder Charakteristik inklusive seiner Eckwerte weitestgehend exakt gleich bleibt, so dass ein Zustand der Universalität gegeben ist. Dabei wird die Abhängigkeit zweier Faktoren betrachtet, von denen sich der eine exponentiell entwickelt, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-820" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="powerlaw" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/powerlaw.jpg" alt="powerlaw" width="150" height="150" />Potenzgesetze, im englisch bildhaft als &#8220;Power laws&#8221; bezeichnet, beschreiben Eigenschaften von Zuständen, Vorgängen und Verhältnissen, bei denen auch bei Skalierung der Betrachtungsgrößen die Eigenart oder Charakteristik inklusive seiner Eckwerte weitestgehend exakt gleich bleibt, so dass ein Zustand der Universalität gegeben ist. Dabei wird die Abhängigkeit zweier Faktoren betrachtet, von denen sich der eine exponentiell entwickelt, während der andere lienar verläuft. Das klassische Beispiel hierfür ist die Wahrscheinlichkeit für Erdbeben. Ein Erdbeben mit doppelter Größe kommt viermal seltener vor.</p>
<p>Potenzgesetze kommen dabei in der Natur als auch in sozialen Netzen vor und sind damit ein fester Bestandteil der wissenschaftlichen Forschung. Ich halte sie bei Überlegungen zu den Aspekten der Netzkultur für wichtig, da sie sowohl das Netzwerk als Lebensraum, als auch die Menschen, die in ihm interagieren, helfen zu beschreiben. Dies ist zudem interessant für den ständig wachsenden Teil eine wissensbasierte Wirtschaft, die sich dieser Gesetzmäßigkeiten oft nicht bewußt ist und unter den Begrifflichkeiten &#8220;Social Media&#8221; und &#8220;Enterprise 2.0&#8243; so manchen Rohrkrepierer erlebt hat.</p>
<p>Viele von diesen Gesetzmäßigkeiten sind durch ein hohes Maß an Forschung, Daten und Mathematik untermauert, während andere nur dem gesunden Menschenverstand und der sichtbaren Wahrheit folgen. Hier nun einige der Regeln für eine bessere Welt in alphabetischer Rheinfolge.<span id="more-819"></span></p>
<p><strong>Amaras Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-827" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="amara" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/amara.jpg" alt="amara" width="75" height="75" /></p>
<p><em>&#8220;Wir neigen dazu, die Auswirkungen einer Technologie auf kurze Sicht zu überschätzen und unterschätzen die Wirkung auf lange Sicht.&#8221; </em></p>
<p>Dies betrifft seit der Erfindung des Buchdruckes alle wichtigen technologischen Veränderungen in unsere Gesellschaft: Der Hype-Zyklus, der die Wahrnehmung des Wandels begleitet. Nach der ersten Adaption erfolgt die Enttäuschung, das die erwarteten Veränderungen nicht so schnell eintreten wie erhofft. Die Berichterstattung über die neue Technologie nimmt ab, führt langfristig jedoch über eine realistische Einschätzung wieder auf den Pfad der Erleuchtung. Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie.<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Amara"> http://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Amara</a></em></p>
<p><strong>Beckstroms Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-826" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="beckstrom" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/beckstrom.jpg" alt="beckstrom" width="75" height="75" /></p>
<p>Ursprünglich von Rod Beckstrom formuliert ist Beckstroms Gesetz eine Möglichkeit, die Berechnung den tatsächlichen Wert eines Netzwerks zu ermitteln. Die Prämisse ist, dass durch das Entfernen des Netzes und die Berechnung alternativer Möglichkeiten, die Möglichkeit besteht den wahren Wert eines vernetzen Geschäftsprozesses zu ermitteln.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Beckstrom%27s_law"> http://en.wikipedia.org/wiki/Beckstrom%27s_law</a></p>
<p><strong>Dunbars Zahlen</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-825" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="dunbar" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/dunbar.jpg" alt="dunbar" width="75" height="75" /></p>
<p>Während eine Vielzahl von Diskussionen zum Thema oft nur variieren, bleiben Dunbars Zahlen als nützliche Warnung bestehen, dass unsere sozialen Kapazitäten nämlich begrenzt sind. Wir sind Schätzungen zufolge in der Lage rund 150 aktive sozialen Beziehungen zu pflegen, darüber hinaus setzt eine Überbelastung ein und verliert das persönliche Netzwerk an Effektivität. Das Konzept von sozialen Netzwerken ist also technisch zwar beliebig skalierbar, jedoch stößt die Beteiligung und Aufmerksamkeit des einzelnen dabei an eine natürliche Grenzen.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dunbar%27s_number"> http://en.wikipedia.org/wiki/Dunbar%27s_number</a></p>
<p><strong>Gilders Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-824" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="gilder" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/gilder.jpg" alt="gilder" width="75" height="75" /></p>
<p>Gilders Gesetz besagt, dass sich die Netzwerk-Bandbreite alle 18 Monate verdreifacht. Es bedeutet damit auch, das sich unsere Möglichkeit zur Kommunikation schneller verbessert als die eigentliche Rechenleistung steigt. Die Kosten für Kommunikation, egal wie komplex, laufen damit in relativ kurzer Zeit gegen Null und es kommt zu einer zunehmenden Verschwendung der Kommunikationsmittel.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Gilder"> http://en.wikipedia.org/wiki/George_Gilder</a></p>
<p><strong>Goodharts Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-823" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="goodhart" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/goodhart.jpg" alt="goodhart" width="75" height="75" /></p>
<p>Die Idee besagt,daß sobald ein Sozial- oder Wirtschaftsindikator oder anderes Maß als Ziel definiert wird, um eine Sozial- oder Wirtschaftspolitik durchzusetzen, dieses Maß seinen Informationsgehalt verliert, den es für diese Rolle qualifizieren würde. Es ist keine eingängige Grundregel, und Goodharts Gesetz zeigt, das Sozialsysteme häufiger einer größeren Dynamik unterliegen sind, der mit reiner Logik nicht beizukommen ist. Eine Idee, die tiefe Auswirkungen für die Messbarkeit von Communities hat. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Goodhart%27s_law">http://en.wikipedia.org/wiki/Goodhart%27s_law</a></p>
<p><strong>Hawthorne Effekt</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-822" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="hawthorne" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/hawthorne.jpg" alt="hawthorne" width="75" height="75" /></p>
<p>Der Hawthorne-Effekt ist ein Phänomen der gruppenbasierten Beobachtungsstudien. Teilnehmer einer Studie können ihr Verhalten ändern, wenn sie wie wissen das sie Bestandteil einer Untersuchung sind. Auf die Arbeitswelt übertragen ergab sich daraus die Erkenntnis, dass die menschliche Arbeitsweise nicht nur von den objektiven Arbeitsbedingungen, sondern ganz wesentlich auch von sozialen Faktoren geprägt ist. Dieser Effekt kommt auch beim Aufbau von Online-Communities zum tragen. Entscheidender als die technische Umsetzung und die Rahmenbedingungen ist das soziale Gefüge der Menschen innerhalb dieses sozialen Netzwerkes. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hawthorne_effect">http://en.wikipedia.org/wiki/Hawthorne_effect</a></p>
<p><strong>Hotellings Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-821" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="hotelling" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/hotelling.jpg" alt="hotelling" width="75" height="75" /></p>
<p>Es besagt, dass rational handelnde Produzenten versuchen, ihre Produkte so ähnlich wie möglich im Vergleich zu ihren Wettbewerbern zu gestalten. Hotellings Gesetz wird auch als das &#8220;Prinzip der minimalen Unterscheidung&#8221; bezeichnet. Im Zeitalter von Long Tail und Mass Customizazion scheint Hotellings Gesetz in vielen Online-Bereichen noch immer zu gelten. Ähnlichkeit erzeugt oft Aggregation, die zu einem Netzwerkeffekt innerhalb der Mitglieder und der Gruppe als ganzes führt. Obwohl wir uns heute mit Gott und der Welt vernetzten können, suchen wir also Bereiche auf, die eine Mutation unseres eigenen Ichs sind, sowohl emotional als auch rational. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hotelling%27s_rule">http://en.wikipedia.org/wiki/Hotelling%27s_rule</a></p>


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		<title>Die drei Wege zur eigenen Community</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Buddypress]]></category>
		<category><![CDATA[Drupal]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich Gedanken über Sinn und Zweck einer Community macht, sich also ein Konzept überlegt, warum Menschen sich dort auseinandertauschen sollten, wird früher oder später auch mit technischen Fragen konfrontiert werden. Hier ergeben sich für die Umsetzung drei Varianten. a) Eröffnung einer Community innerhalb eines bestehenden Netzwerkes (Facebook, Wer kennt wen, etc.). Die technisch einfachste [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich Gedanken über Sinn und Zweck einer Community macht, sich also ein Konzept überlegt, warum Menschen sich dort auseinandertauschen sollten, wird früher oder später auch mit technischen Fragen konfrontiert werden. Hier ergeben sich für die Umsetzung drei Varianten.<span id="more-554"></span></p>
<p><strong>a) Eröffnung einer Community innerhalb eines bestehenden Netzwerkes</strong> (Facebook, Wer kennt wen, etc.). Die technisch einfachste Variante, weil man sich über technische Aspekte  keinen Kopf machen muß/kann, und für die Mitgliedergewinnung unter Umständen der beste Ort, wenn Wesen des Netzwerkes zum eigenen Idee passen. (z.B. Business-Communities innerhalb von Xing). Vorteil: Man hat einen Zugriff auf bestehende Nutzergruppen. Nachteil: Keine technische Möglichkeit der Personalisierung.</p>
<p><strong>b) Eröffnung einer Community bei einem Whitelabel-Hoster</strong>, wie <a href="http://www.ning.com/">Ning</a> oder <a href="http://mixxt.de/">Mixxt</a>. Hier stellt der Anbieter nur die technische Infrastruktur zur Verfügung und ist somit eine Umkehrung der Variante (A), also Nachteil: Man hat keinen Zugriff auf bestehende Nutzergruppen. Vorteil: Es gibt im beschränkten Rahmen Möglichkeiten zur technischen Anpassung.</p>
<p>Beiden Varianten sind zudem unter mehreren Gesichtspunkten kritisch zu betrachten. Was passiert, wenn der Anbieter pleite geht? Wem gehören die Daten? Wie kann ich mit meinen Mitgliedern von einer Plattform auf eine andere wechseln? Wie kontrolliere ich die werbliche Vermarktung meiner Community durch den Anbieter (Stichwort Werbung, Profilbildung, etc.).</p>
<p>Wer also auf Wachstum seiner Community aus ist, sollte sich ernsthaft mit diesen Fragestellungen beschäftigen, denn der Umzug von 20 Freunden, die sich locker austauschen von einer url zur nächsten geht noch relativ streßfrei über die Bühne, wer jedoch mit über 400 Usern und mehreren MB an Daten und Information wechseln muß, hat nicht nur ein organisatorisches als auch technisches Problem, da es keinen Standard für Community-Datenstrukturen gibt, also Inhalte, Benutzerrechte und Profile mit der Hand neu eingespielt werden müssen.</p>
<p><strong>c) Eröffnung einer Community mit eigener Infrastruktur</strong> . Durch neue Open-Source Projekte und Erweiterungen für bestehende Redaktionssysteme (CMS: Content Management Systeme) hat sich im letzten Jahr der Markt der Möglichkeiten für eine eigene technische Community-Plattform sehr vereinfacht. Systeme wie <a href="http://www.drupal.de/">Drupal</a>, <a href="http://www.joomla.de">Joomla</a> und <a href="http://buddypress.de/">Buddypress</a> erlauben es mit etwas technischem Internet-Grundverständnis innerhalb eines Tages die eigene Community &#8220;Out-of-the-Box&#8221; auf einem eigenen Webserver zu installieren. Man ist somit Herr im eigenen Haus. Somit können neue Funktionalitäten über vorhandene Plugins schnell implementiert oder selbst realisiert werden. Eine Möglichkeit die sich bei (A) und (B) nicht ergibt. Nachteil: Man hat keinen Zugriff auf bestehende Nutzergruppen. Vorteil: volle Kontrolle über die technischen und konzeptionelle Aspekte der Community.</p>
<p>Dies soll nur ein grober Überblick über die grundlegenden Möglichkeiten sein. Auch wenn (A) und (B) die schnelle Lösung ist, so halte ich persönlich (C) langfristig für die bessere Variante, wobei es immer um die Verhältnismäßigkeit der Mittel geht. Wer 10 Leute organisieren will braucht keinen eigenen Webserver, aber wer auf einen langfristig Community-Wachstum aus ist sollte das Ruder immer selbst in der Hand haben und es nicht in fremde Hände geben.</p>


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		<title>Lesestoff: Social Architecture &amp; Community Building</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 07:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Charlene Li]]></category>
		<category><![CDATA[Gustave Le Bon]]></category>
		<category><![CDATA[Malcolm Gladwell]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den Einstieg in das Thema Sozialarchitektur im Kontext von &#8220;Internet &#38; sozialen Netzwerken&#8221; gibt es eine Reihe inspirierender Bücher, die zwar oft Einzelaspekte des Themas behandeln, aber in der Summe einen guten Überblick liefern, wenn man vom Theoretisieren auch den Schritt in die Praxis wagen will. Gustave Le Bon: Psychologie der Masse Im Bereich [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Einstieg in das Thema <a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/category/sozialarchitektur/">Sozialarchitektur</a> im Kontext von &#8220;<em>Internet &amp; sozialen Netzwerken</em>&#8221; gibt es eine Reihe inspirierender Bücher, die zwar oft Einzelaspekte des Themas behandeln, aber in der Summe einen guten Überblick liefern, wenn man vom Theoretisieren auch den Schritt in die Praxis wagen will.<span id="more-537"></span></p>
<p><strong>Gustave Le Bon: Psychologie der Masse</strong></p>
<p>Im Bereich Sozialforschung gibt vor allem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gustave_Le_Bon">Gustave Le Bon</a> mit dem Klassiker der Massenpsychologie &#8220;Psychologie der Masse&#8221; aus dem Jahr 1895 einen visionären Überblick um das Verhalten von Gruppen. Mit tiefem Gespür für kulturelle Veränderungen analysiert Le Bon Phänomen und Funktion der Massen. Das Buch betrachtet dabei Fragen zu den Grundlagen gesellschaftlicher und politischer Systeme (&#8220;Wie kommen Revolutionen zustande?&#8221;, &#8220;Was ist die Charakterstruktur eines Führers der Massen?&#8221;) und zeigt dass ein Zeitalter der Massen stets ein Zeitalter grundlegender Umwandlungen ist.</p>
<p><strong>Malcolm Gladwell: Tipping Point &#8211; Wie kleine Dinge Großes bewirken können</strong></p>
<p>Das diese Umwandlungen oft von kleinen Veränderungen in die Wege geleitet werden können zeigt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Malcolm_Gladwell">Malcolm Gladwell</a>, seines Zeichens Autor beim <a href="http://www.newyorker.com/magazine/bios/malcolm_gladwell/search?contributorName=malcolm%20gladwell">New Yorker </a>und <a href="http://www.gladwell.com/">lesenswerter Blogger</a>. Welche Personen benötigt es um ein Lauffeuer zu entfachen und was führt dazu das es manchmal wieder erlischt? Anhand von sozialen Epidemien zeigt Malcolm Gladwell auf welche verschiedenen Eigenschaften und Aufgaben Menschen innerhalb einer Masse haben und wie ihr Zusammenspiel funktioniert.</p>
<p><strong>Charlene Li &amp; Josh Bernoff: Groundswell &#8211; Winning in a World Transformed by Social Technologies</strong></p>
<p>Geschrieben von Beratern von Forrester Research, einem Marktforschungsunternehmen im Bereich Informationstechnologie, ist zwar eher ein praktisches <a href="http://blogs.forrester.com/groundswell/">Web 2.0 Handbuch</a> für Marketingstrategen, gruppiert und erklärt jedoch die verschiedenen Web 2.0 Dienste unter dem sozialen Aspekten sehr gut, liefert gut Beispiele und mit der &#8220;<em><a href="http://www.forrester.com/Groundswell/images/groundswell_figure_3-2.jpg">Social Technographics Ladder</a></em>&#8221; ein gut Visualisierung, in welche psychologischen Gruppen sich Internet-Nutzer einteilen lassen und welche kommunikativen Eigenschaften sie haben.</p>
<p><strong>Information Architecture &amp; Online Konzeption</strong></p>
<p>Die Anzahl der strategischen und nicht-technischen Werke zur Gestaltung von Online-Communities ist überschaubar. Vor allem in den Büchern von <a href="http://louisrosenfeld.com/home/">Louis Rosenfeld</a> und <a href="http://informationarchitecture.blogspot.com/">Henrik Arndt</a> gibt es eine gute Einführung in das Thema Informationsarchitektur und ihrer historischen Wurzeln in der &#8220;klassischen&#8221; Architektur. Es geht dabei hauptsächlich um die Strukturierung von Informationen. Mit den Web 2.0-Aspekten hingegen beschäftigen sich eher die Bücher von <a href="http://www.managingcommunities.com/">Patrick O&#8217;Keefe</a> und <a href="http://bokardo.com/">Joshua Porter</a>.</p>
<p><strong>Lesestoff</strong></p>
<p>[asa book]3940185078[/asa]</p>
<p>[asa book]3442127807[/asa]</p>
<p>[asa book]1422125009[/asa]</p>
<p>[asa book]0596527349[/asa]</p>
<p>[asa book]3540240748[/asa]</p>
<p>[asa book]081440197X[/asa]</p>


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		<title>Sozialarchitektur oder gesellschaftlichen Wandel im Internet gestalten</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduBar]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektive Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Schule 2.0 versteht sich als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis, was das  Thema Internet und Schule betrifft. Um dem Artikel &#8220;Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis&#8221; von lisarosa etwas entgegenzusetzen, wollen wir hier in loser Folge Artikel und Ideen zum Thema Sozialarchitektur (neudeutsch Social Architecture) veröffentlichen, die den Brückenschlag zwischen Technologie und Nutzung herstellen. Diese Interaktion [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schule 2.0 versteht sich als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis, was das  Thema Internet und Schule betrifft. Um dem Artikel &#8220;<em><a href="http://lisarosa.twoday.net/stories/5778108/">Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis</a></em>&#8221; von <a href="http://lisarosa.twoday.net/">lisarosa</a> etwas entgegenzusetzen, wollen wir hier in loser Folge Artikel und Ideen zum Thema Sozialarchitektur (neudeutsch Social Architecture) veröffentlichen, die den Brückenschlag zwischen Technologie und Nutzung herstellen. Diese Interaktion wird in der Informationstechnologie zwar schon seit ihren Anfängen durch die Bereiche <a href="http://www.webmonkey.com/tutorial/Information_Architecture_Tutorial">Informationsarchitektur</a>, <a href="http://www.usabilityfirst.com/methods/index.txl">Usability</a> und Co. abgedeckt, jedoch beschränkte man sich hier konzeptionell auf die Interaktion innerhalb des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch-Maschine-System">Mensch-Maschine Systems</a>. Durch das Internet hat sich diese Sichtweise jedoch radikal erweitert. Menschen interagieren jetzt primär durch die Maschine mit anderen Menschen. Während man früher daran arbeitete Maschinen und Menschen eine gemeinsame Sprache beizubringen (Der Desktop als Metapher für meinen Schreibtisch), verlagern sich im Web und vor allem in sozialen Netzen die Anforderungen an die technischen Werkzeuge. Sie müssen sich den menschlichen Kommunikationsgewohnheiten und -bedürfnissen anpassen um erfolgreich zu sein.<span id="more-528"></span></p>
<p>Wer also Informationstechnologie erfolgreich zur Interaktion zwischen Menschen einsetzten will, muß wissen wie Menschen kommunizieren. Daher ist hier ein Brückenschlag der wissenschaftlichen Disziplinen nötig. So wie sich Neurobiologie und Psychologie logisch ergänzen, benötigt ein sinnvolle Nutzung der Meta-Maschine Internet nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse über den Dialog des einzelnen mit der Webseite, sondern auch der Nutzer untereinander. Informationstechnologie bekommt damit eine soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Es geht also nicht mehr nur um Informationsarchitektur, sondern auch um die Architektur des sozialen Miteinanders, wie wir seit &#8220;<em>Spick mich&#8221;</em> spätestens wissen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die digtale Blaupause der Gesellschaft</strong></p>
<p>Dieses gesellschaftliche System ist einem ständigen Veränderungsprozeß unterworfen, durch äußere Zwänge oder Egoismus und Altruismus innerhalb der Gesellschaft. Der einzelne Mensch unterliegt dabei einem ständigen Lernprozeß, der in verschiedenen sozialen Untersystemen (Ehe, Familie, Arbeit, Schule, Verein) stattfindet, wobei die darin gewonnen Erfahrungen von einem System in das andere übertragen werden.  Soziale Strukturen stehen also auch in einem Kontext zueinander. Diese soziale Struktur wird auch immer mehr zur Blaupause einer sich digital vernetzenden Gesellschaft.</p>
<p>Wir leben dabei unsere verschiedenen sozialen Rollen auf  diversen Plattformen Online aus, erstellen dafür passende Freundeskreise, die in dem sozialen System entsprechend untereinander kommunizieren.  Es entsteht dabei keine Kopie der Realität, sondern das digitale Adäquat unserer Bedürfnisse. Bei <em>Myspace</em> ist das etwas bunter als bei &#8220;<em>Wer kennt Wen</em>&#8221; und auf  <em>Facebook</em> hegt man einen anderen Umgangston als bei <em>Xing</em>.</p>
<p><strong>Schule ist ein Soziales Netzwerk</strong></p>
<p>Leider beschränkt sich die Diskussion beim Thema Schule und Internet in vielen Bereichen auf die Digitalisierung des Lernprozesses. Das Schüler aber nicht nur Lernen, sondern auch kommunizieren wollen, wissen wir spätestens seit <em>SchülerVZ</em>. Schule ist der wichtigste Ort der Kommunikation, denn hier verbringen Jugendliche den Großteil ihrer Zeit. Hier knüpfen und pflegen sie soziale Kontakte. Wer Schule also im gesellschaftlichen Kontext betrachtet, muß genau hinsehen. Er wird erkennen, daß Schule im Netz nicht meint eine webbasierte Anwendung zur Lernunterstützung auf einem Webserver zu installieren und nun auf die pädagogische Heilsbringung durch den technischen Fortschritt zu warten, sondern sich Gedanken über die kommunikativen Aspekte, den Dialog innerhalb der Schule zu machen und wie ihn technische Möglichkeiten dabei unterstützen können und den Dialog einleiten und verstärken können.</p>
<p><strong>Ein Soziales Netzwerk Online zu entwerfen ist eine weit empfindlichere Angelegenheit, als die meisten denken</strong></p>
<p>Wenn ein Architekt einen körperlichen Raum der Gemeinschaft entwirft, betrachtet er auch die sozialen Aspekte der Interaktion in diesem Raum. Ein Großraumbüro kann offen gestaltet werden, es kann aber auch wie ein Cubical wirken. Der Raum kann dadurch Individualität, Privatleben und Respekt fördern, aber auch Zusammenarbeit, Ablenkung und Kommunikation verhindern. Auch wenn der architektonische Prozess abgeschlossen ist und es gewisse sozialen Vorgaben für die Gruppe gibt, so kann der Einzelne innerhalb dieser Vorgaben sich den sozialen Raum “<em>personalisieren</em>”. Bürotüren können offen gelassen werden um Dialogbereitschaft zu signalisieren oder auch nicht, um ein plakatives Beispiel zu nennen. Das ist körperliche Architektur. Die Informationsarchitektur von Online-Communities ist jedoch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deterministisch">deterministisch</a> und weit weniger flexibel. Sie definiert durch Computercodes mit wem ich sprechen kann, zu welchen Informationen ich Zugang habe und wo ich hingehen darf und wo nicht. Online ist Informationsarchitektur daher auch immer Sozialarchitektur.</p>
<p>Marshall McLuhan: “<em>The form and constraints of a medium shape the thoughts and behaviors of those who use them. Every user interface and information architecture is a different medium that has a fundamental influence on its users’ thoughts.</em>”</p>
<p>Jedes Webangebot baut daher auch auf einem sozialen Konzept auf, hat so etwas wie ein Mantra. Das unterscheidet <em>Flickr</em> von <em><a href="http://www.shutterfly.com/">Shutterfly</a></em>. Während <em>Flickr</em> in eine gemeinsame Welt einlädt, um dort mit anderen Fotos und Erinnerungen zu teilen, ist <em>Shutterfly</em> benutzerorientiert und läßt nur ausgewählte Freunde und Familienmitglieder an den Bildern teilhaben. Auch wenn man nun ohne Probleme bei <em>Shutterfly</em> die kommunikativen Funktionen von <em>Flickr</em> implementieren könnte, so würde sich nichts am grundlegenden sozialen Konzept (teilen vs. besitzen) ändern.</p>
<p>Wer also eine Online-Plattform bruchstückhaft aufbaut, indem er einzelne “<em>Features</em>” zusammenträgt, die isoliert betrachtet sinnvoll erscheinen, sieht nicht , das er langfristig damit auch eine soziale Architektur schafft. Diese Funktionen können durchaus auch widersprüchlich sein zu der Sozialdynamik, die sie erzeugen. Als aktuelles Beispiel kann hier der Versuch von Facebook gesehen werden, den Nutzerfeed in Richtung Twitterfunktionalitäten und mehr Öffentlichkeit zu erweitern. Gefragt sind Online-Konzepte, die auf ein breites Niveau und nicht Details aufbauen, indem sie sich erst Gedanken über die Sozialarchitektur machen und sich dann erst die passenden technischen Möglichkeiten zur Umsetzung suchen.</p>
<p>Mit der Idee “<a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2009/06/edubar-kommen-die-bildungsverbesserer/"><em>EduBar &#8211; Die Bildungsverbesser</em></a>” soll genau dieser Prozeß, der Austausch und Dialog zwischen den Disziplinen, der der Pädagogik und der der digitalen Kommunikation eingeleitet werden, um den Rahmen für neue Bildungskonzepte zu schaffen und bestehende zu unterstützen und weiterzuentwickeln.</p>


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		<title>Jede Schule ist ein Social Network, jede Schule ist Spickmich.de</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 11:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainware]]></category>
		<category><![CDATA[Schule 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Bedingt durch die aktuellen Ereignisse im Iran und die Diskussion zum Thema #zensurusla zeigt sich immer deutlicher welche gesellschaftlichen Umwälzungen das Medium Internet mit sich bringt. Bildlich gesprochen: “Die ersten Wellen des Mediums schlagen an’s Ufer.” Noch sind sie klein, doch sie sorgen jetzt schon für Diskussionen in allen Bereichen der (vernetzten) Gesellschaft, sei es [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bedingt durch die aktuellen Ereignisse im Iran und die Diskussion zum Thema #zensurusla zeigt sich immer deutlicher  welche gesellschaftlichen Umwälzungen das Medium Internet mit sich bringt. Bildlich gesprochen: “Die ersten Wellen des Mediums schlagen an’s Ufer.” Noch sind sie klein, doch sie sorgen jetzt schon für Diskussionen in allen Bereichen der (vernetzten) Gesellschaft, sei es zu Fragen der Privatsphäre (Persönlichkeit), Meinungsfreiheit (Öffentlichkeit) oder dem Recht am geistigen Eigentum (Besitz) und diese Wellen werden sich mit dem technischen Fortschritt verstärken.<span id="more-518"></span></p>
<p>Auch wenn in der Offline-Diskussion vom Internet oft als abstruse Parallelwelt gesprochen wird, so ist sie nichts anderes als ein Spiegelbild der Gesellschaft. Das was sich in der “Realitiät” findet, findet sich auch im Internet, mit allen positiven und negativen Auswirkungen. Es kann Menschen schlauer machen es kann sie aber auch dümmer machen. So wie alle anderen Medien auch zuvor. Medien erlauben uns jene kommunikative Bedürfnisse zu befriedigen, die seit der Steinzeit dem Menschen innewohnen und die der Grund für ihren Erfolg sind.</p>
<p>Zu Zeiten der analogen Medien waren die technischen Rahmenbedingungen jedoch erschwert. Die Produktion war einem kleinen Personenkreis vorbehalten, der zudem die Nutzung und Verbreitung des Mediums kontrollieren konnte, der Rest der Menschheit war zum passiven Konsum verdammt.  Durch die Digitalisierung und das Medium Internet sind diese zwei Hürden verschwunden. Es hat den gesellschaftlichen Dialog demokratisiert. Hier liegt sozusagen der Pfeffer begraben, und die Ursache manch unsäglicher Diskussion, die durch das Mediendorf getrieben wird.</p>
<p>Als aktuelles Beispiel sei hier die Diskussion um spickmich.de aufgeführt, die zeigt das eine Kultur der Auseinandersetzung zwischen Schülern und Lehrern nur unzureichend vorhanden ist, bzw. wie schwer sich der pädagogische Verband mit der Thematik und der zugrunde liegenden Umwälzung tut. Für Schüler ist Schule mehr ist als ein Ort der reinen Wissensvermittlung, sondern vor allem (!)  ein Ort der Kommunikation. Darauf  basiert der Erfolg dieser Plattform. Durch ein klassisches Verbot (Stoppschild ich komme)  könnte man jetzt zwar die Ergebnisse unterbinden, jedoch nicht das Bedürfnis innerhalb der Schülerschaft.</p>
<p>Stattdessen sollte diese Entwicklung, als Chance begriffen werden gemeinsam aus diesem Bedürfnis eine konstruktive Lösung herbeizuführen. Schule ist mehr als Bücher und Noten. Schule ist auch ein Ort der Auseinandersetzung und Kommunikation, sowohl unter Schülern als auch zwischen Lehrern und Schülern. Die Abbildung dieser sozialen Struktur auf technischer Ebene bedarf daher mehr als die Bereitstellung von Online-Lösungen, die sich zum einen nur auf einen Teilaspekt des Systems “Schule” beschränken, nämlich der Wissensvermittlung in Form von reinen Lernplattformen und zum anderen Versuchen die Hierarchie des Schulalltags zu digitalisieren. Schule braucht durchaus Verwaltungssoftware, für Verwaltungsaufgaben. Schule hat aber auch eine Chance mit als “Social Network”, denn Schule ist ein soziales Netz, dessen sind sich SchülerVZ und Facebook bewußt , nur leider nicht die Schulen selbst.</p>


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		<title>Don Tapscott: Die Revolution im Netz</title>
		<link>http://blog.schulezweipunktnull.de/2009/05/don-tapscott-die-revolution-im-netz/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 13:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Seite &#8220;Ideas Project&#8221; werden Vision und Ideen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Disziplinen zusammengetragen, sowohl von bekannten Wissenschaftler und Strategen, als auch auch von Webusern und in einer interaktiven Mindmap aufbereitet. Unter den vielen interessanten Beiträgen findet sich auch ein Video von Don Tapscott, Unternehmensberater und Autor, der sich zwar in seinem Buch [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Seite &#8220;<a href="http://www.ideasproject.com/">Ideas Project</a>&#8221; werden Vision und Ideen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Disziplinen zusammengetragen, sowohl von bekannten Wissenschaftler und Strategen, als auch auch von Webusern und in einer interaktiven <a href="http://www.ideasproject.com/completemap.webui?size=8&#038;focusSelection=person&#038;relationshipPerson=true&#038;relationshipIdea=true&#038;relationshipTechnology=true">Mindmap</a> aufbereitet.</p>
<p>Unter den vielen interessanten Beiträgen findet sich auch ein Video von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Don_Tapscott">Don Tapscott</a>, Unternehmensberater und Autor, der sich zwar in seinem Buch &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wikinomics">Wikinomics</a>&#8221; hauptsächlich auf die Auswirkungen der kollektiven Vernetzung auf die Wirtschaft beschäftigt, aber damit auch einen generellen Anstoß liefert, wie sich gesellschaftliche Strukturen und damit auch Bildungsstrukturen, in Zukunft durch das Internet verändern werden.</p>
<blockquote><p>Renowned business strategist Don Tapscott sees the Web coming into play as a tool for innovation as more institutions recognize its profound potential to connect to worldwide communities of problem solvers. He sees us going beyond the idea of merely connecting to a more profound form of orchestration, which is impacting everything from the way corporations operate to their very structure.</p></blockquote>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hWS4m3TfqVM&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hWS4m3TfqVM&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<h2>Lesestoff</h2>
<p>[asa book]0071508635[/asa]</p>
<p>[asa book]184354637X[/asa]</p>
<p>[asa book]0743246500[/asa]</p>


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		<title>Tim Berners-Lee on the next Web</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Doug Engelbart]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Das Internet macht keine Mittagspause. Während in vielen Strukturen (Bildung, Politik, Wirtschaft &amp; Co.) die Veränderungen einfach ignoriert werden bzw. mit den technischen Ergebnissen und Resultaten experimentiert wird, entwickelt sich auch das Web evolutionär weiter, wie man bei <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Dyson_(science_historian)">George Dyson</a> nachlesen kann und es <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kevin_Kelly_(editor)">Kevin Kelly</a> in diesem<a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2009/04/kevin-kelly-on-the-next-5000-days-of-the-web-video-on-tedcom/"> Video</a> erklärt. Technisch gesehen ist die nächste Stufe, Web 3.0 sozusagen, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web">semantische Web</a>. Die Daten, Inhalte sind nichts anderes als das, werden intelligent(er) und kennen ihre Bedeutung. Die Informationsflut und das digitale Rauschen mit dem wir zur Zeit kämpfen wird also abnehmen. Wir müssen nicht mehr selbst Zusammenhänge zwischen verschiedenen Daten erkennen, sondern die Daten tuen dies von selbst. In meiner beliebten 3 Stunden Präsentation zum Thema &#8220;<em><a href="http://www.slideshare.net/wolleffm/ifm-250808-presentation">Wo kommt das Netz eigentlich her, wo geht es hin und was bedeutet das fürs Marketing</a></em>&#8221; habe ich dies in mal für den &#8220;Laien&#8221; visualisiert.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_459" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/04/ohne-titel.jpg"><img class="size-large wp-image-459" title="Web 1.0 - 3.0" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/04/ohne-titel-800x406.jpg" alt="Web 1.0 - 3.0" width="560" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Web 1.0 - 3.0</p></div>
<p style="text-align: left;">Schon in den ersten Konzepten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext">Hypertext</a>, von <a href="http://xanadu.com.au/ted/">Ted Nelson</a>, <a href="http://www.dougengelbart.org/">Doug Engelbart</a> und anderen, war dies ein zentrales Element: Die intelligente Vernetzung von verschiedenen Medien, die in der Summe dann eine riesige Datenwolke mit inhaltlichem Kontext ergeben, was man auch als Wissen bezeichnen könnte. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee">Time Berners-Lee</a>, &#8220;Erfinder&#8221; von HTML und WWW, bringt in seiner TED-Keynote die weitere Entwicklung verständlich und unterhaltsam auf den Punkt.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><object width="446" height="326" data="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/TimBerners-Lee_2009-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/TimBerners-Lee-2009.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=484" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p style="text-align: center;">
<h3>Lesestoff</h3>
<hr />[asa book]0201406497[/asa]<br />
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[asa book]3540205942[/asa]<br />
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		<title>Social Media wächst &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 12:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Mashable liefert interessante Zahlen zur Nutzung sozialer Netze. So hat Facebook seine Nutzerzahlen weltweit innerhalb von 8 Monaten verdoppelt und vernetzt nun 200 Millionen User, bei Wachstumsraten von z.B. fast 1000 % in Spanien. Während die Nutzung von Email selbst bei Silver Surfern im Alltagsgebrauch angekommen ist nutzen fällt sie bei Nutzern von Facebook weiter [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mashable.com/2009/04/17/web-in-numbers-social-media/">Mashable</a> liefert interessante Zahlen zur Nutzung sozialer Netze. So hat Facebook seine Nutzerzahlen weltweit innerhalb von 8 Monaten verdoppelt und vernetzt nun 200 Millionen User, bei Wachstumsraten von z.B. fast 1000 % in Spanien. Während die Nutzung von Email selbst bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silversurfer_(Netzkultur)">Silver Surfern</a> im Alltagsgebrauch angekommen ist nutzen fällt sie bei Nutzern von Facebook weiter ab, d.h. Jugendliche kommunizieren hauptsächlich über ihr Netzwerkseiten als über Email. </p>
<p><strong>Lernplattformen müssen Social Networks werden</strong></p>
<p>Für die Konzeption von Lernplattformen ist daher die Adaption der Nutzergewohnheiten von Social Networks die logische Konsequenz. Lernumgebungen sollten nicht als Insellösungen funktionieren sondern sich nahtlos in den bestehenden Kommunikationsfluß integrieren und fester Bestandteil des Social Networks eines Schülers werden.  Die Trennung zwischen hier lernen und dort unterhalten wird fallen und muß fallen.</p>


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