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	<title>Kritische Masse &#187; Internet</title>
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		<title>Potenzgesetze für eine bessere Welt // Teil 1.</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 21:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sozialarchitektur]]></category>
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		<description><![CDATA[Potenzgesetze, im englisch bildhaft als &#8220;Power laws&#8221; bezeichnet, beschreiben Eigenschaften von Zuständen, Vorgängen und Verhältnissen, bei denen auch bei Skalierung der Betrachtungsgrößen die Eigenart oder Charakteristik inklusive seiner Eckwerte weitestgehend exakt gleich bleibt, so dass ein Zustand der Universalität gegeben ist. Dabei wird die Abhängigkeit zweier Faktoren betrachtet, von denen sich der eine exponentiell entwickelt, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-820" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="powerlaw" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/powerlaw.jpg" alt="powerlaw" width="150" height="150" />Potenzgesetze, im englisch bildhaft als &#8220;Power laws&#8221; bezeichnet, beschreiben Eigenschaften von Zuständen, Vorgängen und Verhältnissen, bei denen auch bei Skalierung der Betrachtungsgrößen die Eigenart oder Charakteristik inklusive seiner Eckwerte weitestgehend exakt gleich bleibt, so dass ein Zustand der Universalität gegeben ist. Dabei wird die Abhängigkeit zweier Faktoren betrachtet, von denen sich der eine exponentiell entwickelt, während der andere lienar verläuft. Das klassische Beispiel hierfür ist die Wahrscheinlichkeit für Erdbeben. Ein Erdbeben mit doppelter Größe kommt viermal seltener vor.</p>
<p>Potenzgesetze kommen dabei in der Natur als auch in sozialen Netzen vor und sind damit ein fester Bestandteil der wissenschaftlichen Forschung. Ich halte sie bei Überlegungen zu den Aspekten der Netzkultur für wichtig, da sie sowohl das Netzwerk als Lebensraum, als auch die Menschen, die in ihm interagieren, helfen zu beschreiben. Dies ist zudem interessant für den ständig wachsenden Teil eine wissensbasierte Wirtschaft, die sich dieser Gesetzmäßigkeiten oft nicht bewußt ist und unter den Begrifflichkeiten &#8220;Social Media&#8221; und &#8220;Enterprise 2.0&#8243; so manchen Rohrkrepierer erlebt hat.</p>
<p>Viele von diesen Gesetzmäßigkeiten sind durch ein hohes Maß an Forschung, Daten und Mathematik untermauert, während andere nur dem gesunden Menschenverstand und der sichtbaren Wahrheit folgen. Hier nun einige der Regeln für eine bessere Welt in alphabetischer Rheinfolge.<span id="more-819"></span></p>
<p><strong>Amaras Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-827" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="amara" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/amara.jpg" alt="amara" width="75" height="75" /></p>
<p><em>&#8220;Wir neigen dazu, die Auswirkungen einer Technologie auf kurze Sicht zu überschätzen und unterschätzen die Wirkung auf lange Sicht.&#8221; </em></p>
<p>Dies betrifft seit der Erfindung des Buchdruckes alle wichtigen technologischen Veränderungen in unsere Gesellschaft: Der Hype-Zyklus, der die Wahrnehmung des Wandels begleitet. Nach der ersten Adaption erfolgt die Enttäuschung, das die erwarteten Veränderungen nicht so schnell eintreten wie erhofft. Die Berichterstattung über die neue Technologie nimmt ab, führt langfristig jedoch über eine realistische Einschätzung wieder auf den Pfad der Erleuchtung. Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie.<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Amara"> http://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Amara</a></em></p>
<p><strong>Beckstroms Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-826" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="beckstrom" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/beckstrom.jpg" alt="beckstrom" width="75" height="75" /></p>
<p>Ursprünglich von Rod Beckstrom formuliert ist Beckstroms Gesetz eine Möglichkeit, die Berechnung den tatsächlichen Wert eines Netzwerks zu ermitteln. Die Prämisse ist, dass durch das Entfernen des Netzes und die Berechnung alternativer Möglichkeiten, die Möglichkeit besteht den wahren Wert eines vernetzen Geschäftsprozesses zu ermitteln.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Beckstrom%27s_law"> http://en.wikipedia.org/wiki/Beckstrom%27s_law</a></p>
<p><strong>Dunbars Zahlen</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-825" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="dunbar" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/dunbar.jpg" alt="dunbar" width="75" height="75" /></p>
<p>Während eine Vielzahl von Diskussionen zum Thema oft nur variieren, bleiben Dunbars Zahlen als nützliche Warnung bestehen, dass unsere sozialen Kapazitäten nämlich begrenzt sind. Wir sind Schätzungen zufolge in der Lage rund 150 aktive sozialen Beziehungen zu pflegen, darüber hinaus setzt eine Überbelastung ein und verliert das persönliche Netzwerk an Effektivität. Das Konzept von sozialen Netzwerken ist also technisch zwar beliebig skalierbar, jedoch stößt die Beteiligung und Aufmerksamkeit des einzelnen dabei an eine natürliche Grenzen.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dunbar%27s_number"> http://en.wikipedia.org/wiki/Dunbar%27s_number</a></p>
<p><strong>Gilders Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-824" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="gilder" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/gilder.jpg" alt="gilder" width="75" height="75" /></p>
<p>Gilders Gesetz besagt, dass sich die Netzwerk-Bandbreite alle 18 Monate verdreifacht. Es bedeutet damit auch, das sich unsere Möglichkeit zur Kommunikation schneller verbessert als die eigentliche Rechenleistung steigt. Die Kosten für Kommunikation, egal wie komplex, laufen damit in relativ kurzer Zeit gegen Null und es kommt zu einer zunehmenden Verschwendung der Kommunikationsmittel.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Gilder"> http://en.wikipedia.org/wiki/George_Gilder</a></p>
<p><strong>Goodharts Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-823" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="goodhart" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/goodhart.jpg" alt="goodhart" width="75" height="75" /></p>
<p>Die Idee besagt,daß sobald ein Sozial- oder Wirtschaftsindikator oder anderes Maß als Ziel definiert wird, um eine Sozial- oder Wirtschaftspolitik durchzusetzen, dieses Maß seinen Informationsgehalt verliert, den es für diese Rolle qualifizieren würde. Es ist keine eingängige Grundregel, und Goodharts Gesetz zeigt, das Sozialsysteme häufiger einer größeren Dynamik unterliegen sind, der mit reiner Logik nicht beizukommen ist. Eine Idee, die tiefe Auswirkungen für die Messbarkeit von Communities hat. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Goodhart%27s_law">http://en.wikipedia.org/wiki/Goodhart%27s_law</a></p>
<p><strong>Hawthorne Effekt</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-822" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="hawthorne" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/hawthorne.jpg" alt="hawthorne" width="75" height="75" /></p>
<p>Der Hawthorne-Effekt ist ein Phänomen der gruppenbasierten Beobachtungsstudien. Teilnehmer einer Studie können ihr Verhalten ändern, wenn sie wie wissen das sie Bestandteil einer Untersuchung sind. Auf die Arbeitswelt übertragen ergab sich daraus die Erkenntnis, dass die menschliche Arbeitsweise nicht nur von den objektiven Arbeitsbedingungen, sondern ganz wesentlich auch von sozialen Faktoren geprägt ist. Dieser Effekt kommt auch beim Aufbau von Online-Communities zum tragen. Entscheidender als die technische Umsetzung und die Rahmenbedingungen ist das soziale Gefüge der Menschen innerhalb dieses sozialen Netzwerkes. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hawthorne_effect">http://en.wikipedia.org/wiki/Hawthorne_effect</a></p>
<p><strong>Hotellings Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-821" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="hotelling" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/hotelling.jpg" alt="hotelling" width="75" height="75" /></p>
<p>Es besagt, dass rational handelnde Produzenten versuchen, ihre Produkte so ähnlich wie möglich im Vergleich zu ihren Wettbewerbern zu gestalten. Hotellings Gesetz wird auch als das &#8220;Prinzip der minimalen Unterscheidung&#8221; bezeichnet. Im Zeitalter von Long Tail und Mass Customizazion scheint Hotellings Gesetz in vielen Online-Bereichen noch immer zu gelten. Ähnlichkeit erzeugt oft Aggregation, die zu einem Netzwerkeffekt innerhalb der Mitglieder und der Gruppe als ganzes führt. Obwohl wir uns heute mit Gott und der Welt vernetzten können, suchen wir also Bereiche auf, die eine Mutation unseres eigenen Ichs sind, sowohl emotional als auch rational. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hotelling%27s_rule">http://en.wikipedia.org/wiki/Hotelling%27s_rule</a></p>


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		<title>Sozialarchitektur oder gesellschaftlichen Wandel im Internet gestalten</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduBar]]></category>
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		<description><![CDATA[Schule 2.0 versteht sich als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis, was das  Thema Internet und Schule betrifft. Um dem Artikel &#8220;Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis&#8221; von lisarosa etwas entgegenzusetzen, wollen wir hier in loser Folge Artikel und Ideen zum Thema Sozialarchitektur (neudeutsch Social Architecture) veröffentlichen, die den Brückenschlag zwischen Technologie und Nutzung herstellen. Diese Interaktion [...]


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<li><a href='http://blog.schulezweipunktnull.de/2010/03/coddingbattle-prasentation-socialbar-ffm/' rel='bookmark' title='Permanent Link: CodingBattle Präsentation @SocialBar #ffm'>CodingBattle Präsentation @SocialBar #ffm</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schule 2.0 versteht sich als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis, was das  Thema Internet und Schule betrifft. Um dem Artikel &#8220;<em><a href="http://lisarosa.twoday.net/stories/5778108/">Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis</a></em>&#8221; von <a href="http://lisarosa.twoday.net/">lisarosa</a> etwas entgegenzusetzen, wollen wir hier in loser Folge Artikel und Ideen zum Thema Sozialarchitektur (neudeutsch Social Architecture) veröffentlichen, die den Brückenschlag zwischen Technologie und Nutzung herstellen. Diese Interaktion wird in der Informationstechnologie zwar schon seit ihren Anfängen durch die Bereiche <a href="http://www.webmonkey.com/tutorial/Information_Architecture_Tutorial">Informationsarchitektur</a>, <a href="http://www.usabilityfirst.com/methods/index.txl">Usability</a> und Co. abgedeckt, jedoch beschränkte man sich hier konzeptionell auf die Interaktion innerhalb des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch-Maschine-System">Mensch-Maschine Systems</a>. Durch das Internet hat sich diese Sichtweise jedoch radikal erweitert. Menschen interagieren jetzt primär durch die Maschine mit anderen Menschen. Während man früher daran arbeitete Maschinen und Menschen eine gemeinsame Sprache beizubringen (Der Desktop als Metapher für meinen Schreibtisch), verlagern sich im Web und vor allem in sozialen Netzen die Anforderungen an die technischen Werkzeuge. Sie müssen sich den menschlichen Kommunikationsgewohnheiten und -bedürfnissen anpassen um erfolgreich zu sein.<span id="more-528"></span></p>
<p>Wer also Informationstechnologie erfolgreich zur Interaktion zwischen Menschen einsetzten will, muß wissen wie Menschen kommunizieren. Daher ist hier ein Brückenschlag der wissenschaftlichen Disziplinen nötig. So wie sich Neurobiologie und Psychologie logisch ergänzen, benötigt ein sinnvolle Nutzung der Meta-Maschine Internet nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse über den Dialog des einzelnen mit der Webseite, sondern auch der Nutzer untereinander. Informationstechnologie bekommt damit eine soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Es geht also nicht mehr nur um Informationsarchitektur, sondern auch um die Architektur des sozialen Miteinanders, wie wir seit &#8220;<em>Spick mich&#8221;</em> spätestens wissen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die digtale Blaupause der Gesellschaft</strong></p>
<p>Dieses gesellschaftliche System ist einem ständigen Veränderungsprozeß unterworfen, durch äußere Zwänge oder Egoismus und Altruismus innerhalb der Gesellschaft. Der einzelne Mensch unterliegt dabei einem ständigen Lernprozeß, der in verschiedenen sozialen Untersystemen (Ehe, Familie, Arbeit, Schule, Verein) stattfindet, wobei die darin gewonnen Erfahrungen von einem System in das andere übertragen werden.  Soziale Strukturen stehen also auch in einem Kontext zueinander. Diese soziale Struktur wird auch immer mehr zur Blaupause einer sich digital vernetzenden Gesellschaft.</p>
<p>Wir leben dabei unsere verschiedenen sozialen Rollen auf  diversen Plattformen Online aus, erstellen dafür passende Freundeskreise, die in dem sozialen System entsprechend untereinander kommunizieren.  Es entsteht dabei keine Kopie der Realität, sondern das digitale Adäquat unserer Bedürfnisse. Bei <em>Myspace</em> ist das etwas bunter als bei &#8220;<em>Wer kennt Wen</em>&#8221; und auf  <em>Facebook</em> hegt man einen anderen Umgangston als bei <em>Xing</em>.</p>
<p><strong>Schule ist ein Soziales Netzwerk</strong></p>
<p>Leider beschränkt sich die Diskussion beim Thema Schule und Internet in vielen Bereichen auf die Digitalisierung des Lernprozesses. Das Schüler aber nicht nur Lernen, sondern auch kommunizieren wollen, wissen wir spätestens seit <em>SchülerVZ</em>. Schule ist der wichtigste Ort der Kommunikation, denn hier verbringen Jugendliche den Großteil ihrer Zeit. Hier knüpfen und pflegen sie soziale Kontakte. Wer Schule also im gesellschaftlichen Kontext betrachtet, muß genau hinsehen. Er wird erkennen, daß Schule im Netz nicht meint eine webbasierte Anwendung zur Lernunterstützung auf einem Webserver zu installieren und nun auf die pädagogische Heilsbringung durch den technischen Fortschritt zu warten, sondern sich Gedanken über die kommunikativen Aspekte, den Dialog innerhalb der Schule zu machen und wie ihn technische Möglichkeiten dabei unterstützen können und den Dialog einleiten und verstärken können.</p>
<p><strong>Ein Soziales Netzwerk Online zu entwerfen ist eine weit empfindlichere Angelegenheit, als die meisten denken</strong></p>
<p>Wenn ein Architekt einen körperlichen Raum der Gemeinschaft entwirft, betrachtet er auch die sozialen Aspekte der Interaktion in diesem Raum. Ein Großraumbüro kann offen gestaltet werden, es kann aber auch wie ein Cubical wirken. Der Raum kann dadurch Individualität, Privatleben und Respekt fördern, aber auch Zusammenarbeit, Ablenkung und Kommunikation verhindern. Auch wenn der architektonische Prozess abgeschlossen ist und es gewisse sozialen Vorgaben für die Gruppe gibt, so kann der Einzelne innerhalb dieser Vorgaben sich den sozialen Raum “<em>personalisieren</em>”. Bürotüren können offen gelassen werden um Dialogbereitschaft zu signalisieren oder auch nicht, um ein plakatives Beispiel zu nennen. Das ist körperliche Architektur. Die Informationsarchitektur von Online-Communities ist jedoch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deterministisch">deterministisch</a> und weit weniger flexibel. Sie definiert durch Computercodes mit wem ich sprechen kann, zu welchen Informationen ich Zugang habe und wo ich hingehen darf und wo nicht. Online ist Informationsarchitektur daher auch immer Sozialarchitektur.</p>
<p>Marshall McLuhan: “<em>The form and constraints of a medium shape the thoughts and behaviors of those who use them. Every user interface and information architecture is a different medium that has a fundamental influence on its users’ thoughts.</em>”</p>
<p>Jedes Webangebot baut daher auch auf einem sozialen Konzept auf, hat so etwas wie ein Mantra. Das unterscheidet <em>Flickr</em> von <em><a href="http://www.shutterfly.com/">Shutterfly</a></em>. Während <em>Flickr</em> in eine gemeinsame Welt einlädt, um dort mit anderen Fotos und Erinnerungen zu teilen, ist <em>Shutterfly</em> benutzerorientiert und läßt nur ausgewählte Freunde und Familienmitglieder an den Bildern teilhaben. Auch wenn man nun ohne Probleme bei <em>Shutterfly</em> die kommunikativen Funktionen von <em>Flickr</em> implementieren könnte, so würde sich nichts am grundlegenden sozialen Konzept (teilen vs. besitzen) ändern.</p>
<p>Wer also eine Online-Plattform bruchstückhaft aufbaut, indem er einzelne “<em>Features</em>” zusammenträgt, die isoliert betrachtet sinnvoll erscheinen, sieht nicht , das er langfristig damit auch eine soziale Architektur schafft. Diese Funktionen können durchaus auch widersprüchlich sein zu der Sozialdynamik, die sie erzeugen. Als aktuelles Beispiel kann hier der Versuch von Facebook gesehen werden, den Nutzerfeed in Richtung Twitterfunktionalitäten und mehr Öffentlichkeit zu erweitern. Gefragt sind Online-Konzepte, die auf ein breites Niveau und nicht Details aufbauen, indem sie sich erst Gedanken über die Sozialarchitektur machen und sich dann erst die passenden technischen Möglichkeiten zur Umsetzung suchen.</p>
<p>Mit der Idee “<a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2009/06/edubar-kommen-die-bildungsverbesserer/"><em>EduBar &#8211; Die Bildungsverbesser</em></a>” soll genau dieser Prozeß, der Austausch und Dialog zwischen den Disziplinen, der der Pädagogik und der der digitalen Kommunikation eingeleitet werden, um den Rahmen für neue Bildungskonzepte zu schaffen und bestehende zu unterstützen und weiterzuentwickeln.</p>


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		<title>Tim Berners-Lee on the next Web</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Das Internet macht keine Mittagspause. Während in vielen Strukturen (Bildung, Politik, Wirtschaft &amp; Co.) die Veränderungen einfach ignoriert werden bzw. mit den technischen Ergebnissen und Resultaten experimentiert wird, entwickelt sich auch das Web evolutionär weiter, wie man bei <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Dyson_(science_historian)">George Dyson</a> nachlesen kann und es <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kevin_Kelly_(editor)">Kevin Kelly</a> in diesem<a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2009/04/kevin-kelly-on-the-next-5000-days-of-the-web-video-on-tedcom/"> Video</a> erklärt. Technisch gesehen ist die nächste Stufe, Web 3.0 sozusagen, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web">semantische Web</a>. Die Daten, Inhalte sind nichts anderes als das, werden intelligent(er) und kennen ihre Bedeutung. Die Informationsflut und das digitale Rauschen mit dem wir zur Zeit kämpfen wird also abnehmen. Wir müssen nicht mehr selbst Zusammenhänge zwischen verschiedenen Daten erkennen, sondern die Daten tuen dies von selbst. In meiner beliebten 3 Stunden Präsentation zum Thema &#8220;<em><a href="http://www.slideshare.net/wolleffm/ifm-250808-presentation">Wo kommt das Netz eigentlich her, wo geht es hin und was bedeutet das fürs Marketing</a></em>&#8221; habe ich dies in mal für den &#8220;Laien&#8221; visualisiert.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_459" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/04/ohne-titel.jpg"><img class="size-large wp-image-459" title="Web 1.0 - 3.0" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/04/ohne-titel-800x406.jpg" alt="Web 1.0 - 3.0" width="560" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Web 1.0 - 3.0</p></div>
<p style="text-align: left;">Schon in den ersten Konzepten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext">Hypertext</a>, von <a href="http://xanadu.com.au/ted/">Ted Nelson</a>, <a href="http://www.dougengelbart.org/">Doug Engelbart</a> und anderen, war dies ein zentrales Element: Die intelligente Vernetzung von verschiedenen Medien, die in der Summe dann eine riesige Datenwolke mit inhaltlichem Kontext ergeben, was man auch als Wissen bezeichnen könnte. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee">Time Berners-Lee</a>, &#8220;Erfinder&#8221; von HTML und WWW, bringt in seiner TED-Keynote die weitere Entwicklung verständlich und unterhaltsam auf den Punkt.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><object width="446" height="326" data="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/TimBerners-Lee_2009-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/TimBerners-Lee-2009.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=484" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p style="text-align: center;">
<h3>Lesestoff</h3>
<hr />[asa book]0201406497[/asa]<br />
[asa book]0066620686[/asa]<br />
[asa book]3540205942[/asa]<br />
[asa book]0471768669[/asa]<br />
[asa book]0262582155[/asa]</p>


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		<title>Echtes Radio über virtuelle Bücher</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 14:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Lehrer</dc:creator>
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<p>Live zum Thema: Lesen eigentlich Schüler wenn sie das Internet benutzen etwas anderes als Anleitungen für die Bedienung von Counter-Strike? Einfach mal reinhören.</p>


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		<title>Die Geschichte des Internets</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 22:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; erklärt in 9 Minuten Keine ähnlichen Beiträge.


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; erklärt in 9 Minuten</strong></p>
<p><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/9hIQjrMHTv4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9hIQjrMHTv4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die nächsten 5.000 Tage im Web</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 21:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kevin Kelly]]></category>
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		<description><![CDATA[Kevin Kelly, einer der ersten Autoren bei Wired und Herausgeber von Whole Earth Catalog, kann mit seiner Vita ohne Zweifel zu den Großvätern von Cyberpunk und virtuellen Gemeinschaften gezählt werden. Kelly hat damit viele Web-Visionäre in der Vergangenheit geprägt und tut dies auch für die Zukunft, wie sich in seinem Beitrag zur TED-Conference leicht nachvollziehen [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kk.org/">Kevin Kelly</a>, einer der ersten Autoren bei <a href="http://www.wired.com/">Wired</a> und Herausgeber von <a href="http://www.wholeearth.com/">Whole Earth Catalog</a>, kann mit seiner Vita ohne Zweifel zu den Großvätern von Cyberpunk und virtuellen Gemeinschaften gezählt werden. Kelly hat damit viele Web-Visionäre in der Vergangenheit geprägt und tut dies auch für die Zukunft, wie sich in seinem Beitrag zur <a href="http://www.ted.com/">TED-Conference</a> leicht nachvollziehen läßt.<br />
<strong><br />
Das Internet ist erst 5.000 alt. Wie sehen die nächsten 5.000 Tage aus?</strong></p>
<p><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/KevinKelly_2007P-embed-PARTNER_high.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/KevinKelly-2007P.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=319" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="446" height="326" allowFullScreen="true" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/embed/KevinKelly_2007P-embed-PARTNER_high.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/KevinKelly-2007P.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=319"></embed></object></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge.</p>]]></content:encoded>
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