"Jede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir überhaupt nicht erkennen." Gustave Le Bon

Rheinhard Mey – Sei wachsam


Erstellt: 11. August 2009 | Autor: Wolfgang Weicht | keine Kommentare »
Kategorien: Brainware | Schlagworte: ,

Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen, Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen, Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen, Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen. Und ich denk’ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück. Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen, Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen. All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen, Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen: Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, — ich halt’ sie arm!

Sei wachsam, Präg’ dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk’ dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut!

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Einladung zum #twittagessen-243 in Frankfurt


Erstellt: 11. August 2009 | Autor: Wolfgang Weicht | keine Kommentare »
Kategorien: Weltverbesserer | Schlagworte: , ,

TwitterEssen FrankfurtDas Internet macht keine Pause, aber ich. Daher ist es hier in der letzten Zeit etwas ruhiger geworden. Um das Ende der Sommerferien einzuleiten und den inneren Schweinehund zu überwinden lade ich daher zum TwitterEssen nach Frankfurt am 20.09. 09 um 19:00h ins Klabunt ein.

Es ist die Beta-Version der EduBar Idee, die noch nicht das nötige Feedback erreichte. Der lockere Erfahrungsaustausch aller Weltverbesserer und Gutmenschen aus dem Bereich Bildung, NGO, Social Entrepreneurship und Social Media. Sich einfach mal kennen lernen, Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und Kooperationen eingehen. Ein Schoppen und gutes Essen sind dafür eine gute Basis.

Die Anmeldung erfolgt über Twittagessen mittels Twitter. Der passende Hashtag lautet #twittagessen-243. Wer kein Twitter hat und kennt kann auch einfach so vorbeikommen. Das Klabunt ist in Bornheim, ist mit der U-Bahn gut zu erreichen und ist lecker.


Wir müssen wütend werden ….


Die drei Wege zur eigenen Community


Erstellt: 8. Juli 2009 | Autor: Wolfgang Weicht | ein Kommentar »
Kategorien: Technologie | Schlagworte: , , ,

Wer sich Gedanken über Sinn und Zweck einer Community macht, sich also ein Konzept überlegt, warum Menschen sich dort auseinandertauschen sollten, wird früher oder später auch mit technischen Fragen konfrontiert werden. Hier ergeben sich für die Umsetzung drei Varianten. Weiterlesen »


Lesestoff: Social Architecture & Community Building


Erstellt: 6. Juli 2009 | Autor: Wolfgang Weicht | ein Kommentar »
Kategorien: Lesestoff, Sozialarchitektur | Schlagworte: , , , ,

Für den Einstieg in das Thema Sozialarchitektur im Kontext von “Internet & sozialen Netzwerken” gibt es eine Reihe inspirierender Bücher, die zwar oft Einzelaspekte des Themas behandeln, aber in der Summe einen guten Überblick liefern, wenn man vom Theoretisieren auch den Schritt in die Praxis wagen will. Weiterlesen »


Sozialarchitektur oder gesellschaftlichen Wandel im Internet gestalten


Erstellt: 1. Juli 2009 | Autor: Wolfgang Weicht | keine Kommentare »
Kategorien: EduBar, Sozialarchitektur | Schlagworte: , ,

Schule 2.0 versteht sich als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis, was das  Thema Internet und Schule betrifft. Um dem Artikel “Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis” von lisarosa etwas entgegenzusetzen, wollen wir hier in loser Folge Artikel und Ideen zum Thema Sozialarchitektur (neudeutsch Social Architecture) veröffentlichen, die den Brückenschlag zwischen Technologie und Nutzung herstellen. Diese Interaktion wird in der Informationstechnologie zwar schon seit ihren Anfängen durch die Bereiche Informationsarchitektur, Usability und Co. abgedeckt, jedoch beschränkte man sich hier konzeptionell auf die Interaktion innerhalb des Mensch-Maschine Systems. Durch das Internet hat sich diese Sichtweise jedoch radikal erweitert. Menschen interagieren jetzt primär durch die Maschine mit anderen Menschen. Während man früher daran arbeitete Maschinen und Menschen eine gemeinsame Sprache beizubringen (Der Desktop als Metapher für meinen Schreibtisch), verlagern sich im Web und vor allem in sozialen Netzen die Anforderungen an die technischen Werkzeuge. Sie müssen sich den menschlichen Kommunikationsgewohnheiten und -bedürfnissen anpassen um erfolgreich zu sein. Weiterlesen »