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	<title>Kritische Masse &#187; Brainware</title>
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	<description>... denn mit leerem Kopf nickt es sich leichter</description>
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		<title>Und ich sag einfach nur &#8220;Hello, again !&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 15:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ablage S]]></category>
		<category><![CDATA[Biss(ch)en im Hals]]></category>
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		<category><![CDATA[Coding Battle]]></category>
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		<description><![CDATA[&#60;neues Projekt www.reverbmag.de&#62; Was ist reverb? Ein Magazin? Eine Community? Das lässt sich ebenso wenig beantworten wie die Frage, die uns treibt: Wie werden wir in 50 Jahren leben? Fest steht nur: reverb zeigt Lösungen ohne Zeigefinger, thematisiert Probleme und Wandel. reverb inspiriert und bildet eine Meinung ohne dabei eine eigene vorzugeben. Dabei geht es [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&lt;neues Projekt <a href="http://www.reverbmag.de">www.reverbmag.de</a>&gt;</p>
<h3>Was ist <em>reverb</em>? Ein Magazin? Eine Community?</h3>
<p>Das lässt sich ebenso wenig beantworten wie die Frage, die uns  treibt: Wie werden wir in 50 Jahren leben? Fest steht nur: <em>reverb</em> zeigt Lösungen ohne Zeigefinger, thematisiert Probleme und Wandel. <em>reverb</em> inspiriert und bildet eine Meinung ohne dabei eine eigene vorzugeben. Dabei geht es nicht um Utopien, sondern um die Chancen, die  Technologie von heute und morgen bietet.Wir verbessern die Welt mit Spaß  und Punk. Punkt.</p>
<p>&lt;/neues Projekt<a href="http://www.reverbmag.de"> www.reverbmag.de</a>&gt;</p>


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		<title>Tocotronic &#8211; Mach es nicht selbst</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainware]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<description><![CDATA[Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Auch wenn du dir // Den Weg verstellst // Was du auch machst // Sei bitte schlau // Meide die Marke // Eigenbau Heim- und // Netzwerkerei // Stehlen dir deine // Schöne Zeit // Wer zu viel selber macht // Wird schließlich dumm // [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aWoxrl_r09U&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/aWoxrl_r09U&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Auch wenn du dir // Den Weg verstellst // Was du auch machst // Sei bitte schlau // Meide die Marke // Eigenbau</p>
<p>Heim- und // Netzwerkerei // Stehlen dir deine // Schöne Zeit // Wer zu viel selber macht // Wird schließlich dumm // (Ausgenommen // Selbstbefriedigung)</p>
<p>Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Ob du versendest // Oder bestellst // Was du auch machst // Mach es nicht selbst</p>
<p>Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Auch wenn du dir // Darin gefällst // Wer zuviel selber macht // Der macht sich krumm // (Ausgenommen // Selbstauslöschung)</p>
<p>Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Was du auch machst // Mach es nicht selbst // Ob du verschwindest // Oder verwelkst // Was du auch machst // Mach es nicht selbst</p>
<p>Was ihr auch macht // Macht es nicht selbst // Was ihr auch macht // Macht es nicht selbst // Ob ihr verblendet // Oder erhellt // Was ihr auch macht // Macht es nicht selbst</p>


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		<title>CodingBattle Präsentation @SocialBar #ffm</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 20:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainware]]></category>
		<category><![CDATA[Coding Battle]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektive Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Idee von der CodingBattle ist&#8217;s wie mit dem Ei. Hast Du keinen Hahn gibt&#8217;s kein Ei. Hast Du keine Henne gibt es auch kein Ei. Und so habe ich bei der letzten SocialBar in Frankfurt kurzerhand das Thema einigen NGOs vorgestellt um zu sehen ob da &#8216;was geht oder es doch nur eine [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-941" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Hip-Hop" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-hiphop.jpg" alt="" width="150" height="150" />Mit der Idee von der <a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2010/02/coding-battle-the-social-media-fight-club/">CodingBattle</a> ist&#8217;s wie mit dem Ei. Hast Du keinen Hahn gibt&#8217;s kein Ei. Hast Du keine Henne gibt es auch kein Ei. Und so habe ich bei der letzten <a href="http://www.socialbar.de/wiki/Frankfurt">SocialBar in Frankfurt</a> kurzerhand das Thema einigen NGOs vorgestellt um zu sehen ob da &#8216;was geht oder es doch nur eine spinnerte Idee eines unverbesserlichen Weltverbesserers bleibt.</p>
<p>Das Echo war durchaus positiv, auch wenn einige Fragen und Kritiken unbeantwortet geblieben sind. Aber das hat nun mal ein Rohkonzept so an sich. Da die Bilder lustig, aber nicht unbedingt selbsterklärend sind hier noch mal ein Gedächtnisprotokoll der Präsentation.<span id="more-926"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>CodingBattle Konzept Version 0.5</strong></p>
<p style="text-align: center;">[smooth=id: 9; width:450; height:338; timed:false; arrows:true; carousel:false; links:false; info:false; align:center; frames:true;]</p>
<p><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Snoop_dogg">Snoop Dogg</a>: hip-hop is what makes the world go around</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Snoop_dogg"><img class="alignleft size-full wp-image-942" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Snoop Dogg" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-snoopdogg.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></p>
<p style="text-align: left;">Nach dem es im Vorfeld schon Bedenken aufgekommen sind, ob ich da nun einen Fight-Club 2.0 planen, bei dem sich die Leute <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dissen_%28Slang%29">dissen</a> und der Verlierer zur digitalen Dschungelprüfung antreten müsse hier einen kleinen Crashkurs in sozialer Jugendkultur. Der Idee basiert auf dem Konzept der Battle im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hip-hop">Hip-Hop</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Es geht darum sich in seiner Disziplin zu messen, sei es Breakdance, Graffiti, DJing, Beatboxing, oder was auch immer. Über sein eigenes kreatives Potenzial hinaus zuwachsen, dafür Anerkennung zu erfahren, aber auch anderen Respekt zu zollen, wenn sie <span style="text-decoration: line-through;">totale schöne Sachen</span> &#8220;derben Shit&#8221; abgeliefert haben. Durch die Kombination aus sozialen, unterhaltenden, kreativen und spielerischen Elementen, die Fokusierung auf ein Wochenende entsteht der größtmögliche Output an Kreativität innerhalb einer Gruppe.</p>
<p style="text-align: left;">Jeder der selbst an einem HipHop-Event teilgenommen hat, weiß von was ich rede. Es geht bei einer Battle also nicht um Hass und Gewalt, sondern um Peace und Happiness.</p>
<p><strong>Make your life a mission &#8211; not an intermission</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-943" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Mission" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-mission.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong>Warum sind wir also hier? Nun, da Du mein Blog liest, attestiere ich mal einen leichten Hang zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philanthropie">Philanthropie</a>. Wie sehen ein Problem ein Ungleichgewicht und haben die Vorstellung einer Lösung. Wir nennen das mal salopp den &#8220;Fix This&#8221;-Effekt. Wir wollen dabei etwas bewegen. Von A nach B kommen. Vom Problem hin zur Lösung. Anfangs sind wir oft alleine, aber über Kommunikation schließen sich uns weitere Menschen an und schon haben wir eine Bewegung mit einer Aufgabe, einem Ziel. Man könnte das nun organisatorisch als ein Projekt klassifizieren, aber da es altruistische Züge annimmt und dem mit mathematische Logik nicht beizukommen ist nennen wir es nicht Projekt, sondern Mission.</p>
<p style="text-align: left;">Meine Mission seit über 20 Jahren? Verstehen wie wir das Netz nutzen, und helfen dieses Erlebnis zu verbessern. Wie nutzt das Individuum für sich das Netz? Wie interagiert es mit der Maschine, der Technik? Wie wirkt sich das auf die Kommunikation zwischen zwei Menschen aus? Können soziale Gefüge und Systeme im digitalen Raum enstehen, oder funktioniert das nur, weil wir gelerntes Verhalten einfach übertragen? Viele Fragen, deren Antworten sich oft in sozialen, psychologischen aber teilweise auch mathematischen Gesetzmäßigkeiten finden und die damit auch entscheiden ob eine Technik ein Hype oder ein Flop wird.</p>
<p style="text-align: left;">Leider kann man mit <a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/category/sozialarchitektur/">Sozial-Architektur</a> und digitaler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anthropologie">Anthropolgie</a> kein Geld verdienen, daher versuche ich diese Erkenntnisse in einem Design-Prozess in greifbaren Lösungen umzusetzen. Social Media ist mit dem Hintergrund für mich also immer mehr als ein Sammelsurium von Web 2.0 Werkzeugen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_Keys_Moran">Daniel Keys Moran</a>: Well, the future of the Internet is &#8230; Reality.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_Keys_Moran"><img class="alignleft size-full wp-image-944" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Daniel Keys Moran" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-moran.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong>Was ist also Social Media? Ein Begriff, zwei Worte und sehr gegensätzliche Komponenten. Zum einen &#8220;Media&#8221;, der Vermittlungsträger von Informationen, der oft haptisch und konkret beschreibbar ist und zum anderen &#8220;Social&#8221;, die wechselseitigen Bezüge unseres Zusammenlebens, die oft diffus und einer ständigen Veränderung unterworfen sind. Social Media bringt damit also schon ein konzeptionelles Spannungsfeld mit.</p>
<p style="text-align: left;">Was ist nun &#8220;Social&#8221; in diesem Zusammenhang? Es beschreibt oft Menschen, die sich um eine Thema herum zusammenfinden. Manchmal geschieht dies freiwillig, weil man auf einer Mission ist, manchmal unter Zwang, weil es zur gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten gehört, wie z.B. in Schul- oder Arbeitssituationen.</p>
<p style="text-align: left;">In diesem Prozess entsteht innerhalb der &#8220;sozialen&#8221; Gruppe eine Struktur, unter Zwang bildet sich daraus eine Hierarchie um mittels Kommunikation nun das Handeln zu steuern und die Seele der Gruppe zu &#8220;steuern&#8221;. (Mehr dazu in &#8220;<a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2009/10/die-seelischen-einheit-der-masse/">Die seelische Einheit der Masse</a>&#8220;)</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Social&#8221; findet damit immer Offline, in der &#8220;Realität&#8221;, statt. Sprechen wir nun von &#8220;SocialNetworks&#8221;, dann ist es nichts anderes als soziale Gruppen, die den Weg ins Netz geschafft haben, wie z.B. Schüler bei SchülerVZ oder Hobbyköche bei Chefkoch.de. Bei der CodingBattle sollen vorallem Gruppen angesprochen werden, die diesen Schritt noch nicht vollzogen haben oder aber Schwierigkeiten beim Start haben. NGOs zum Beispiel.</p>
<p style="text-align: left;">Was ist nun &#8220;Media&#8221;? Eine Menge Technologie mit der kommuniziert werden kann. Dabei zeigt sich im Rückblick der letzten Jahre, das Technologie nach wie vor keine Seele entwickeln konnte. Es sind nach wie vor die Menschen, die das Medium mit Leben füllen. Web 2.0 liefert damit technische Lösungen für Fragen, die wir z.T. noch nicht gestellt haben. Es gilt daher den virtuellen Werkzeugkasten mit Leben, mit Realität zu füllen. Wir tun dies nicht um einem Erfindern einen Gefallen zu tun, sondern weil sie aus der BENUTZUNG der Werkzeuge eine persönlichen oder sozialen NUTZEN ziehen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Alice in Wonderland trifft Nightmare on Elm Street</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-945" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="cb-alice" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-alice.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong>Bringen wir nun die zwei Pole &#8220;Social&#8221; und &#8220;Media&#8221; zusammen entsteht eine Kettenreaktion, manchmal positiv (<a href="http://ushahidi.com/">Alice im Wonderland, wie bei Ushahidi</a>) manchmal negativ (<a href="http://www.blogpiloten.de/2010/02/18/gez-forum-das-schweigen-der-gez-lammer/">Nightmare on Elm Street, wie bei der GEZ</a>) und manchmal passiert gar nix. Oft glaubt man nur durch den Einsatz von Technologie, die Welt retten zu können, zum anderen gibt es aber auch Gruppen, die dazu beitragen könnten, denen aber der Zugang oder das Wissen um die passende Technologie fehlt.</p>
<p style="text-align: left;">Die CodingBattle will dieses Ungleichgewicht lösen und beide Komponenten, Social und Media, offline zusammenzubringen um eine kontrollierte Kettenreaktion, mit konkreten Ergebnissen zu produzieren. Es geht dabei zu wie im richtigen Leben. Man lernt sich kennen und evtl. auch lieben, weil die Chemie stimmt, man heiratet, bringt Kinder auf die Welt und wenn es mal nicht mehr funktioniert dann trennt man sich wieder. Es geht also nicht um eine langfristige Bindung, sondern um einen ergebnisorientierten übersichtlichen Zeitraum.</p>
<p style="text-align: left;">Die Lösung ist dabei sehr Simple. Wir haben einen Haufen, der weiss wie es geht und sich SocialMedia-Experten schimpft und wir haben einen Haufen, der weiss das er es braucht und sich NGO nennt. Die CodingBattle bringt diese beiden Gruppen zusammen und sorgt damit dafür, dass man vom &#8216;drüber reden zum &#8216;drüber handeln kommt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>CodingBattle: Die Spielregeln</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-946" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Spielregeln" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-regeln.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong>Wie sieht jetzt die Umsetzung der CodingBattle konkret aus? Die Spielregeln sind noch nicht in Stein gemeiselt und auch von den beteiligten Parteien abhängig. Es werden im Vorfeld sowohl Coding-Teams, bestehend aus den für die Umsetzung nötigen Disziplinen Konzept, Technik &amp; Design, als auch NGOs &#8220;gecasted&#8221;, um sicherzustellen, das die Challenge auch zu bewerkstelligen ist. In einem Pre-Meeting stellen NGOs ihre konkreten Problemfälle vor.</p>
<p style="text-align: left;">In einem gemeinsamen Brainstorming werden konkrete Lösungsansätze entwickelt und ein Projektziel pro NGO ermittelt. Die Coding-Teams werden daraufhin den NGOs zugeteilt und machen sich vor Ort an die Umsetzung. Nach 48h präsentieren die Projektteams ihre Ergebnisse und die Besucher entscheiden über die beste Umsetzung. Vom Format her ist die CodingBättle also ein BarCamp für die Hände.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Bertolt Brecht: Nur belehrt von der Wirklichkeit, können wir // Die Wirklichkeit ändern</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-947" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="Bertolt Brecht" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/03/cb-brecht.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong></p>
<p style="text-align: left;">Kann die CodingBattle funktionieren? Wir sind immer gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen. Manche steuern wir bewußt, manche ergeben sich durch sich verändernde Rahmenbedingungen. Es gibt also keine SocialMedia-Revolution, sondern nur einen evolutionären Wandel in der Nutzung der Werkzeuge um miteinander zu kommunizieren.</p>
<p style="text-align: left;">Auch die Flut der technologischen Möglichkeiten ist typisch für den Anbruch eines neuen technologischen Zeitalters. Auch zur Zeiten des Fernsehen würden wir mit Vorhersagen und Prophezeiungen überschüttet, die sich im Rückblick als überbewertet herausstellten.</p>
<p style="text-align: left;">Es gilt also das Augenmerk nicht auf den kurzfristigen technologischen Media-Hype zu lenken, sondern auf die mittel- und langfrstigen Veränderungen im &#8220;Social&#8221;, die Media evtl. unterstützen kann. Wir werden vernetzter agieren, in flacheren Strukturen mit agilen Methoden uns weiterentwickeln. Dabei wird altes wegbrechen, weil es ausgedient hat, und neues entstehen, weil es uns hilf uns als Spezies voranzukommen.</p>
<p style="text-align: left;">Unsere Mission als Weltverbesserer und &#8220;Digital Natives&#8221;? Diese Veränderung mitzugestalten, was heute Angesichts der technischen Möglichkeiten noch nie leichter war als je zuvor. Das geht sowohl in der Gruppe (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crowd_sourcing">CrowdSourcing</a>) als auch als Individuum (<a href="http://mashable.com/2009/08/18/change-the-world/">Microactivism</a>). Doch in der Gruppe erzielt dieses Mitgestalten eine höhere Dynamik, sorgt für schnellere und bessere Ergebnisse und stärkt das soziale Miteinander. Die mittel- und langfristigen gesellschaftlichen Veränderungen, die von neuen Online-Technologien unterstützt werden, erzeugen auch neue Offline-Formate der Zusammenarbeit.</p>
<p style="text-align: left;">CodingBattle will dafür ein Angebot sein und ist damit nicht alleine. Formate wie <a href="http://sites.google.com/site/gtugfra/special-events/chrome-extension-battle">Google Chrome Extension Battle</a> in Frankfurt, <a href="http://startup.berkeley.edu/">Startup @ Berkley</a> oder das <a href="http://www.synagieren.de/index.php?site=wirkcamp">WirkCamp</a> in Leipzig im Mai zeigen das SocialMedia auch Offline einiges bewegen und Menschen zum Handeln anregen kann. <strong>Somit liegt die Zukunft von Web 2.0 nicht im Netz sondern vor der Tür.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Und wie geht es jetzt weiter? Gebt Feedback. <a href="#respond">Hier</a>, <a href="http://tweetvite.com/event/wvb7">hier</a> oder so wie <a href="http://kikuyumoja.com/2010/03/11/socialbar-frankfurt/">Kikuyumoja</a>. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.</p>


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		<title>Potenzgesetze für eine bessere Welt // Teil 1.</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 21:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainware]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektive Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Potenzgesetze, im englisch bildhaft als &#8220;Power laws&#8221; bezeichnet, beschreiben Eigenschaften von Zuständen, Vorgängen und Verhältnissen, bei denen auch bei Skalierung der Betrachtungsgrößen die Eigenart oder Charakteristik inklusive seiner Eckwerte weitestgehend exakt gleich bleibt, so dass ein Zustand der Universalität gegeben ist. Dabei wird die Abhängigkeit zweier Faktoren betrachtet, von denen sich der eine exponentiell entwickelt, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-820" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="powerlaw" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/powerlaw.jpg" alt="powerlaw" width="150" height="150" />Potenzgesetze, im englisch bildhaft als &#8220;Power laws&#8221; bezeichnet, beschreiben Eigenschaften von Zuständen, Vorgängen und Verhältnissen, bei denen auch bei Skalierung der Betrachtungsgrößen die Eigenart oder Charakteristik inklusive seiner Eckwerte weitestgehend exakt gleich bleibt, so dass ein Zustand der Universalität gegeben ist. Dabei wird die Abhängigkeit zweier Faktoren betrachtet, von denen sich der eine exponentiell entwickelt, während der andere lienar verläuft. Das klassische Beispiel hierfür ist die Wahrscheinlichkeit für Erdbeben. Ein Erdbeben mit doppelter Größe kommt viermal seltener vor.</p>
<p>Potenzgesetze kommen dabei in der Natur als auch in sozialen Netzen vor und sind damit ein fester Bestandteil der wissenschaftlichen Forschung. Ich halte sie bei Überlegungen zu den Aspekten der Netzkultur für wichtig, da sie sowohl das Netzwerk als Lebensraum, als auch die Menschen, die in ihm interagieren, helfen zu beschreiben. Dies ist zudem interessant für den ständig wachsenden Teil eine wissensbasierte Wirtschaft, die sich dieser Gesetzmäßigkeiten oft nicht bewußt ist und unter den Begrifflichkeiten &#8220;Social Media&#8221; und &#8220;Enterprise 2.0&#8243; so manchen Rohrkrepierer erlebt hat.</p>
<p>Viele von diesen Gesetzmäßigkeiten sind durch ein hohes Maß an Forschung, Daten und Mathematik untermauert, während andere nur dem gesunden Menschenverstand und der sichtbaren Wahrheit folgen. Hier nun einige der Regeln für eine bessere Welt in alphabetischer Rheinfolge.<span id="more-819"></span></p>
<p><strong>Amaras Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-827" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="amara" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/amara.jpg" alt="amara" width="75" height="75" /></p>
<p><em>&#8220;Wir neigen dazu, die Auswirkungen einer Technologie auf kurze Sicht zu überschätzen und unterschätzen die Wirkung auf lange Sicht.&#8221; </em></p>
<p>Dies betrifft seit der Erfindung des Buchdruckes alle wichtigen technologischen Veränderungen in unsere Gesellschaft: Der Hype-Zyklus, der die Wahrnehmung des Wandels begleitet. Nach der ersten Adaption erfolgt die Enttäuschung, das die erwarteten Veränderungen nicht so schnell eintreten wie erhofft. Die Berichterstattung über die neue Technologie nimmt ab, führt langfristig jedoch über eine realistische Einschätzung wieder auf den Pfad der Erleuchtung. Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie.<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Amara"> http://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Amara</a></em></p>
<p><strong>Beckstroms Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-826" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="beckstrom" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/beckstrom.jpg" alt="beckstrom" width="75" height="75" /></p>
<p>Ursprünglich von Rod Beckstrom formuliert ist Beckstroms Gesetz eine Möglichkeit, die Berechnung den tatsächlichen Wert eines Netzwerks zu ermitteln. Die Prämisse ist, dass durch das Entfernen des Netzes und die Berechnung alternativer Möglichkeiten, die Möglichkeit besteht den wahren Wert eines vernetzen Geschäftsprozesses zu ermitteln.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Beckstrom%27s_law"> http://en.wikipedia.org/wiki/Beckstrom%27s_law</a></p>
<p><strong>Dunbars Zahlen</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-825" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="dunbar" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/dunbar.jpg" alt="dunbar" width="75" height="75" /></p>
<p>Während eine Vielzahl von Diskussionen zum Thema oft nur variieren, bleiben Dunbars Zahlen als nützliche Warnung bestehen, dass unsere sozialen Kapazitäten nämlich begrenzt sind. Wir sind Schätzungen zufolge in der Lage rund 150 aktive sozialen Beziehungen zu pflegen, darüber hinaus setzt eine Überbelastung ein und verliert das persönliche Netzwerk an Effektivität. Das Konzept von sozialen Netzwerken ist also technisch zwar beliebig skalierbar, jedoch stößt die Beteiligung und Aufmerksamkeit des einzelnen dabei an eine natürliche Grenzen.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dunbar%27s_number"> http://en.wikipedia.org/wiki/Dunbar%27s_number</a></p>
<p><strong>Gilders Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-824" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="gilder" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/gilder.jpg" alt="gilder" width="75" height="75" /></p>
<p>Gilders Gesetz besagt, dass sich die Netzwerk-Bandbreite alle 18 Monate verdreifacht. Es bedeutet damit auch, das sich unsere Möglichkeit zur Kommunikation schneller verbessert als die eigentliche Rechenleistung steigt. Die Kosten für Kommunikation, egal wie komplex, laufen damit in relativ kurzer Zeit gegen Null und es kommt zu einer zunehmenden Verschwendung der Kommunikationsmittel.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Gilder"> http://en.wikipedia.org/wiki/George_Gilder</a></p>
<p><strong>Goodharts Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-823" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="goodhart" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/goodhart.jpg" alt="goodhart" width="75" height="75" /></p>
<p>Die Idee besagt,daß sobald ein Sozial- oder Wirtschaftsindikator oder anderes Maß als Ziel definiert wird, um eine Sozial- oder Wirtschaftspolitik durchzusetzen, dieses Maß seinen Informationsgehalt verliert, den es für diese Rolle qualifizieren würde. Es ist keine eingängige Grundregel, und Goodharts Gesetz zeigt, das Sozialsysteme häufiger einer größeren Dynamik unterliegen sind, der mit reiner Logik nicht beizukommen ist. Eine Idee, die tiefe Auswirkungen für die Messbarkeit von Communities hat. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Goodhart%27s_law">http://en.wikipedia.org/wiki/Goodhart%27s_law</a></p>
<p><strong>Hawthorne Effekt</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-822" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="hawthorne" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/hawthorne.jpg" alt="hawthorne" width="75" height="75" /></p>
<p>Der Hawthorne-Effekt ist ein Phänomen der gruppenbasierten Beobachtungsstudien. Teilnehmer einer Studie können ihr Verhalten ändern, wenn sie wie wissen das sie Bestandteil einer Untersuchung sind. Auf die Arbeitswelt übertragen ergab sich daraus die Erkenntnis, dass die menschliche Arbeitsweise nicht nur von den objektiven Arbeitsbedingungen, sondern ganz wesentlich auch von sozialen Faktoren geprägt ist. Dieser Effekt kommt auch beim Aufbau von Online-Communities zum tragen. Entscheidender als die technische Umsetzung und die Rahmenbedingungen ist das soziale Gefüge der Menschen innerhalb dieses sozialen Netzwerkes. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hawthorne_effect">http://en.wikipedia.org/wiki/Hawthorne_effect</a></p>
<p><strong>Hotellings Gesetz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-821" style="border: 2px solid black; margin: 10px;" title="hotelling" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2010/01/hotelling.jpg" alt="hotelling" width="75" height="75" /></p>
<p>Es besagt, dass rational handelnde Produzenten versuchen, ihre Produkte so ähnlich wie möglich im Vergleich zu ihren Wettbewerbern zu gestalten. Hotellings Gesetz wird auch als das &#8220;Prinzip der minimalen Unterscheidung&#8221; bezeichnet. Im Zeitalter von Long Tail und Mass Customizazion scheint Hotellings Gesetz in vielen Online-Bereichen noch immer zu gelten. Ähnlichkeit erzeugt oft Aggregation, die zu einem Netzwerkeffekt innerhalb der Mitglieder und der Gruppe als ganzes führt. Obwohl wir uns heute mit Gott und der Welt vernetzten können, suchen wir also Bereiche auf, die eine Mutation unseres eigenen Ichs sind, sowohl emotional als auch rational. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hotelling%27s_rule">http://en.wikipedia.org/wiki/Hotelling%27s_rule</a></p>


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		<title>I don’t know anything about computers &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 10:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ablage S]]></category>
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		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.schulezweipunktnull.de/?p=786</guid>
		<description><![CDATA[via http://www.bspcn.com Keine ähnlichen Beiträge.


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.schulezweipunktnull.de/2009/12/why-i-pretend-i-don%E2%80%99t-know-anything-about-computers/#more-786"><img class="aligncenter size-full wp-image-784" title="Why it's better to pretend you don't know anything about computers ..." src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/12/computer.intro.png" alt="Why it's better to pretend you don't know anything about computers ..." width="520" height="263" /></a><span id="more-786"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-793" title="computer.2" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/12/computer.21.png" alt="computer.2" width="520" height="4127" /></p>
<p>via http://www.bspcn.com</p>


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		<title>Unload the #matrix goto #realitiy</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bedingt durch den anhaltenden Social Media Hype in dem manch digitaler Gutmensch (neudeutsch auch als Digital Natives oder Digital Inhabitants bezeichnet) die Chancen für einen gesellschaftlichen Wandel zum Besseren sieht und das anhaltenden analoge Medien- und Politikgepoltere der Offliner, die nun durch das Internet den völligen Verfall der Gesellschaft in Richtung Sodom und Ghomorra kommen [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-707" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="2" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/09/2.png" alt="2" width="150" height="150" />Bedingt durch den anhaltenden <a href="http://www.socialmediaexplorer.com/2008/08/29/the-future-of-social-media-hope-or-hype/" target="_blank">Social Media Hype</a> in dem manch digitaler Gutmensch (neudeutsch auch als <a href="http://www.dnadigital.de/" target="_blank">Digital Natives</a> oder <a href="http://btw09.twoday.net/stories/politik-versus-digital-inhabitants/" target="_blank">Digital Inhabitants</a> bezeichnet) die Chancen für einen gesellschaftlichen Wandel zum Besseren sieht und das anhaltenden analoge <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=66360414&amp;top=SPIEGEL">Medien- und Politikgepoltere</a> der Offliner, die nun durch das Internet den völligen Verfall der Gesellschaft in Richtung <a href="http://knowyourmeme.com/memes/zensursula" target="_blank">Sodom und Ghomorra</a> kommen sehen, halte ich es an der Zeit mal einen kleinen Abriss der Ereignisse zu bringen um beide Parteien auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.<span id="more-681"></span></p>
<h3>Früher war alles Besser</h3>
<p><img class="size-full wp-image-708 alignright" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="4" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/09/4.png" alt="4" width="150" height="150" />Menschen haben aufgrund der immensen Informations- und Ereignisflut, die sie ihr ganzes Leben begleitet, die überlebenswichtige Eigenschaft des Filterns entwickelt. Diese Filterung führt dazu das, dass in unsere Erinnerung unwichtige Ereignisse ausgeblendet werden, was zur folge hat, dass Vergangenheit in der Regel als eine lineare Abfolge von Meilensteinen angesehen  wird. Dies erklärt auf einfache weise, warum “früher alles besser war”. Wir blenden unwichtige Ereignisse aus der Vergangenheit aus, verdrängen negative Erlebnisse, wenn sie nicht ein Schlüsselerlebnis darstellen und neigen dazu die Meilensteine zu glorifizieren. Da uns nun logischer Weise keine Erkenntnisse über die Zukunft vorliegen und wir zudem in der Gegenwart mit einer gefühlten überdurchschnittlichen Anzahl von neuen Ereignissen konfrontiert werden, wird es Menschen, die an einem <a title="Lesetipp &quot;Selbstbild&quot;" href="http://www.amazon.de/gp/product/3492252273?ie=UTF8&amp;tag=schul20-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3492252273http://" target="_blank">festen Weltbild</a> hängen, durch aus Angst und Bang. Menschen mit einem <a title="Lesetipp &quot;A Whole New Mind&quot;" href="http://www.amazon.de/gp/product/1594481717?ie=UTF8&amp;tag=schul20-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1594481717" target="_blank">dynamischeren Weltbild</a> und einer  explorativen Einstellung, sehen hier die Chance zur Veränderung.</p>
<h3>Das 1&#215;1 der Mediengeschichte</h3>
<p>Um diese Erkenntnis reicher betrachten wir nun kurz die Mediengeschichte. Wir weisen in der Regel die Erfindung des Buchdruckes einem gewissen Gutenberg für das Jahr 1448 zu und schwelgen nun in Vorstellungen, die so oft nichts mit der Historie zu tun haben. Das Gutenberg, wie viele andere Erfinder, mehrmals fast pleite war und seine Erfindung nicht nur auf eine positives Echo gestoßen ist, sogar als ketzerisch empfunden wurde, ist heute kaum vorstellbar. Seine Idee, welche heute eine so hohe gesellschaftliche Wertschätzung widerfährt, drohte auf dem Scheiterhaufen zu enden. Zu Gutenbergs Zeiten ging es auch um Zensur und Raubkopierertum. Die Parallelen zwischen gedrucktem und digitalem Kommunikationswandel sind also mehr als deutlich. (Mehr dazu unter <a href="http://www.goodcopybadcopy.net/" target="_blank">&#8220;Good Copy Bad Copy&#8221;</a> und <a href="http://www.stealthisfilm.com/Part2/" target="_blank">&#8220;Steal This Film&#8221;</a>)<br />
[smooth=id:7; width:446; height:250; timed:false; arrows:true; carousel:false; links:false; info:false; align:center; frames:true;]</p>
<p>Auch im weiteren epochalen Verlauf der Mediengeschichte haben wir gewisse historische Schlüsselmomente. 1895 schreibt man den Brüdern Lumiere die Entwicklung des Cinematographen zu und so reit sich dann eine technische Erfindung an die andere. Es folgen Radio und Fernsehen. Und auch für die Entwicklungen im Bereich Computer haben wir erste Meilensteine mit Internet und WWW. Mit dem Ergebnis das im historischen Rückblick die Abfolge der technischen Epochen sowohl logisch als auch strukturiert erscheint.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-709" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="3" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/09/3.png" alt="3" width="150" height="150" />Betrachten wir nun die Gegenwart und hier das Internet im speziellen mit der uns <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Web_2.0_Map.svg" target="_blank">umschwirrenden Begriffswolke</a>, so haben wir das Gefühl im Chaos der Möglichkeiten zu versinken. Wir sehen uns einer Flut von Informationen und Möglichkeiten ausgeliefert, ohne die wir angeblich nicht mehr leben können. Die Sehnsucht nach Struktur, so wie es uns die Geschichte zeigt wird in manchem Skeptiker wach.</p>
<p>Betrachtet man nun jedoch die medialen Epochen im Detail, fällt auf, das auch zu Zeiten der Lumieres und andere es immer Parallelentwicklungen gab, sich Erfindungen gegenseitig inspirierten und erst möglich machten. Manch Erfinder wurde  einfach seiner Idee beraubt, und manch andere Vision endete als Anekdote in Wikipedia.</p>
<p>Eigentlich war’s früher genauso wie heut’. Chaos im Reich der Möglichkeiten. Manches setzt sich durch und vieles eben nicht. Wir können also beim Thema Social Media die Kirche getrost im Dorf lassen. Es wird sich etwas ändern, aber die Veränderung wird nicht so dramatisch sein wie manche es sich wünschen und andere befürchten.</p>
<h3>Analog vs. Digital</h3>
<p>Was ist nun das Mantra aller Medien? Es geht um den Austausch von Informationen zwischen einem Sender und einem Empfänger. In der analogen Welt war dies immer technisch bedingt ein Monolog. Die große Veränderung setzte jedoch mit den digitalen Medien ein, die es einem Empfänger nun ermöglichten auch zum Sender zu werden und das war schon weit vor Web 2.0 der Fall.</p>
<p>[smooth=id: 4; width:446; height:250; timed:false; arrows:true; carousel:false; links:false; info:false; align:center; frames:true;]</p>
<p>Es war vor allem &#8220;<a href="http://www.wired.com/wired/archive/5.05/ff_well_pr.html" target="_blank">The Well</a>&#8221; mit dem ich dies am eigenen Leibe erfahren durfte. Ok. Die Technik war krude und das Interface von minimaler Gestalt, doch Faszination und Inspiration persönlich so beeindruckend, das die Lernkurve um eine Telnet-Session zu meistern gerne genommen wurde. Es herrschten die selben Mechaniken wie bei Web 2.0, nur das es Werbefrei und der Bildschirm schwarz/weiß war. Auch hier gab es eine soziale Vernetzung, die eine kollektive Intelligenz entwickelte und dabei oft anspruchsvoller wals als manches heutige Social Network. Wenn also jemand das Web 2.0 erfunden hat, dann waren es nicht die digitalen Kapuzen, sondern die <a href="http://www.wholeearth.com/index.php" target="_blank">digtalen Hippies</a> um <a href="http://www.rheingold.com/">Howard Rheingold</a>.</p>
<h3>Technik vs. Bedürfnisse</h3>
<p>Auch wenn sich technische Möglichkeiten laufend differenzieren und erweitern, so zweigt sich das die grundlegenden kommunikativen Bedürfnisse der Menschheit eher konstant sind. Menschen wollen etwas erschaffen, sie wollen sich verbinden, Veränderungen herbeiführen und für das geleistete eine Reaktion erfahren. Dies ist es was Goethe antrieb, genauso wie die kleine Lisa mit ihren Wachsmalstiften oder <a href="http://blog.annegrabs.de/">Annellchen mit ihrem Blog</a>. Wir können also festhalten, die Revolution durch Social Media nichts anderes ist als die logische Permutation menschlicher Bedürfnisse, wie wir sie schon seit Gutenberg kennen.</p>
<p>[smooth=id: 6; width:446; height:250; timed:false; arrows:true; carousel:false; links:false; info:false; align:center; frames:true;]</p>
<p>Social Media ist nur erfolgreich, weil es diese grundlegenden menschlichen Bedürfnisse befriedigt, die jedoch logischer Weise von uns unterschiedlich aufgenommen werden, da die kommunikativen Bedürfnisse unterschiedlich ausgeprägt sind.   Forester Research hat daraus ein <a href="http://blogs.forrester.com/groundswell/2007/04/forresters_new_.html">Web 2.0 Personas Modell</a> entwickelt, was sich wunderbar mit den Ausführung von Malcolm Gladwell in “<a title="Lesetipp &quot;The Tipping Point&quot;" href="http://www.amazon.de/gp/product/0316679070?ie=UTF8&amp;tag=schul20-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0316679070" target="_blank">The Tipping Point</a>” deckt, in dem er die Persona Modelle im gruppendynamischen Kontext anhand von historischen Ereignissen beschreibt.</p>
<p>[smooth=id: 5; width:446; height:250; timed:false; arrows:true; carousel:false; links:false; info:false; align:center; frames:true;]</p>
<h3>Die Welt verbessern 2.0</h3>
<p>Nun will ich hier nicht als Denunziant der Blogosphäre enden und mit meinen Gedanken zur Verbesserung der Situation abschließen. Wer mit den Chancen von Social Media etwas im gesellschaftlichen Kontext bewegen will, muss innerhalb seines eigenen Systems eine kritische Masse erreichen (siehe Petition zu Zensursula), Kritiker ignorieren (siehe Internetausdrucker), aber vor allem die große Masse der Unwissenden überzeugen.</p>
<h3>Tod der Begrifflichkeit</h3>
<p><img class="size-full wp-image-710 alignright" style="border: 2px solid black; margin: 15px;" title="1" src="http://blog.schulezweipunktnull.de/wp-content/uploads/2009/09/1.png" alt="1" width="150" height="150" />Menschen die nun den Einstieg in den kommunikativen Bereich des Internets wagen werden mit einem Meer an Begrifflichkeiten konfrontiert und jeden Tag kommen neue Tags und neue Hypes hinzu, die im Kern immer wieder die selben kommunikativen Mechaniken beschreiben und sich nur noch in Details voneinander unterscheiden. Wer sich hinter Wordmonstern wie Digital Natives verstecken muß, braucht sich nicht wundern wenn ihn keiner Versteht und er wie ein Exot im Zoo angesehen wird. Durch solche Worthülsen verliert das Thema Social Media jeglichen Realitätsbezug für Neueinsteiger. Wir müssen die Sache einfacher machen und nicht komplizierter. Denn nur wenn Menschen wissen, das sie sich auf sicherem Terrain befinden und dort das vorfinden, was ihren Gewohnheiten entspricht und ihre Bedürfnisse dort auch befriedigt werden, werden sie vom Offliner zum Onliner.</p>
<h3>Darüber reden reicht nicht</h3>
<p>Mit dem Internet ist es wie mit Sex. Darüber reden ist schön, es zu tun ist viel schöner. Wenn man uns verstehen soll, dann sollten wir nicht endlos darüber philosophieren wie schön die Welt im Web aussehen könnte. Nehmt Offliner an die Hand, macht mit ihnen Projekte und sprecht ihre Sprache. Schalte deinen Rechner aus und gehe hinaus in die Welt. Sofort. Los mach schon.</p>


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		<title>Dan Pink @ TED : Belohnung zahlt sich nicht immer aus &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 08:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karriere-Analyst Dan Pink untersucht die Rätsel der Motivation, beginnend mit einer sozialen Tatsache die wissenschaftlich belegt ist, aber von den meisten Managern ignoriert wird: Traditionelle Belohnungen sind nicht immer so effektiv wie wir denken. Dazu bringt er Beispiele aus der Vergangenheit und Ideen für einen neuen Weg der Zusammenarbeit. Lesestoff Keine ähnlichen Beiträge.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Karriere-Analyst <a href="http://www.danpink.com/" target="_blank">Dan Pink</a> untersucht die Rätsel der Motivation, beginnend mit einer sozialen Tatsache die wissenschaftlich belegt ist, aber von den meisten Managern ignoriert wird: Traditionelle Belohnungen sind nicht immer so effektiv wie wir denken. Dazu bringt er Beispiele aus der Vergangenheit und Ideen für einen neuen Weg der Zusammenarbeit.</p>
<div class="youtube-video" style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="446" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/DanielPink_2009G-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/DanielPink-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=618" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/embed/DanielPink_2009G-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/DanielPink-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=618" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p><strong>Lesestoff</strong></p>
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		<title>Rheinhard Mey &#8211; Sei wachsam</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 20:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen, Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen, Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen, Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen. Und ich denk&#8217; mir, jeder Schritt zu dem verheiß&#8217;nen Glück Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück. Wie sie das Volk zu Besonnenheit [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BU9w9ZtiO8I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/BU9w9ZtiO8I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen, Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen, Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen, Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen. Und ich denk&#8217; mir, jeder Schritt zu dem verheiß&#8217;nen Glück Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück. Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen, Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen. All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen, Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen: Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, &#8212; ich halt&#8217; sie arm!</p>
<p>Sei wachsam, Präg&#8217; dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk&#8217; dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut!</p>
<p><span id="more-607"></span></p>
<p>Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten. Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten. Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln, Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln: Der Medienmogul und der Zeitungszar, Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar! Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und guten Sitten, Doch ihre Botschaft ist nichts als Arsch und Titten. Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote, Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote. Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht: So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht! Sei wachsam, Präg&#8217; dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk&#8217; dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut!</p>
<p>Es ist &#8216;ne Riesenkonjunktur für Rattenfänger, Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger, &#8216;ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher, Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher. Und die sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt, Und nach den schlimmsten werden Straßen und Flugplätze benannt. Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber läßt man laufen, Kein Pfeifchen Gras, aber &#8216;ne ganze Giftgasfabrik kannst du kaufen. Verseuch&#8217; die Luft, verstrahl&#8217; das Land, mach ungestraft den größten Schaden, Nur laß dich nicht erwischen bei Sitzblockaden! Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau&#8217;n, Und die Polizei muß immer auf die Falschen drauf hau&#8217;n.</p>
<p>Sei wachsam, Präg&#8217; dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk&#8217; dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut! Wir ha&#8217;m ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren. Was hilft&#8217;s, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren, Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln? Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich, Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich! „Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!&#8221; „Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!&#8221; „Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!&#8221; „Kampfeinsätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen.&#8221; Sie zieh&#8217;n uns immer tiefer rein, Stück für Stück, Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück!</p>
<p>Sei wachsam, Präg&#8217; dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk&#8217; dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut!</p>
<p>Ich hab&#8217; Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen, Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen, Und verschon&#8217; mich mit den falschen Ehrlichen, Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen! Ich hab&#8217; Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit, Nach &#8216;nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit. Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen, Sie wer&#8217;n dich ruinier&#8217;n, exekutier&#8217;n und mundtot machen, Erpressen, bestechen, versuchen, dich zu kaufen. Wenn du die Wahrheit sagst, laß draußen den Motor laufen, Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt: Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd. Sei wachsam, Präg&#8217; dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk&#8217; dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut!</p>


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		<title>Jede Schule ist ein Social Network, jede Schule ist Spickmich.de</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 11:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainware]]></category>
		<category><![CDATA[Schule 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Bedingt durch die aktuellen Ereignisse im Iran und die Diskussion zum Thema #zensurusla zeigt sich immer deutlicher welche gesellschaftlichen Umwälzungen das Medium Internet mit sich bringt. Bildlich gesprochen: “Die ersten Wellen des Mediums schlagen an’s Ufer.” Noch sind sie klein, doch sie sorgen jetzt schon für Diskussionen in allen Bereichen der (vernetzten) Gesellschaft, sei es [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bedingt durch die aktuellen Ereignisse im Iran und die Diskussion zum Thema #zensurusla zeigt sich immer deutlicher  welche gesellschaftlichen Umwälzungen das Medium Internet mit sich bringt. Bildlich gesprochen: “Die ersten Wellen des Mediums schlagen an’s Ufer.” Noch sind sie klein, doch sie sorgen jetzt schon für Diskussionen in allen Bereichen der (vernetzten) Gesellschaft, sei es zu Fragen der Privatsphäre (Persönlichkeit), Meinungsfreiheit (Öffentlichkeit) oder dem Recht am geistigen Eigentum (Besitz) und diese Wellen werden sich mit dem technischen Fortschritt verstärken.<span id="more-518"></span></p>
<p>Auch wenn in der Offline-Diskussion vom Internet oft als abstruse Parallelwelt gesprochen wird, so ist sie nichts anderes als ein Spiegelbild der Gesellschaft. Das was sich in der “Realitiät” findet, findet sich auch im Internet, mit allen positiven und negativen Auswirkungen. Es kann Menschen schlauer machen es kann sie aber auch dümmer machen. So wie alle anderen Medien auch zuvor. Medien erlauben uns jene kommunikative Bedürfnisse zu befriedigen, die seit der Steinzeit dem Menschen innewohnen und die der Grund für ihren Erfolg sind.</p>
<p>Zu Zeiten der analogen Medien waren die technischen Rahmenbedingungen jedoch erschwert. Die Produktion war einem kleinen Personenkreis vorbehalten, der zudem die Nutzung und Verbreitung des Mediums kontrollieren konnte, der Rest der Menschheit war zum passiven Konsum verdammt.  Durch die Digitalisierung und das Medium Internet sind diese zwei Hürden verschwunden. Es hat den gesellschaftlichen Dialog demokratisiert. Hier liegt sozusagen der Pfeffer begraben, und die Ursache manch unsäglicher Diskussion, die durch das Mediendorf getrieben wird.</p>
<p>Als aktuelles Beispiel sei hier die Diskussion um spickmich.de aufgeführt, die zeigt das eine Kultur der Auseinandersetzung zwischen Schülern und Lehrern nur unzureichend vorhanden ist, bzw. wie schwer sich der pädagogische Verband mit der Thematik und der zugrunde liegenden Umwälzung tut. Für Schüler ist Schule mehr ist als ein Ort der reinen Wissensvermittlung, sondern vor allem (!)  ein Ort der Kommunikation. Darauf  basiert der Erfolg dieser Plattform. Durch ein klassisches Verbot (Stoppschild ich komme)  könnte man jetzt zwar die Ergebnisse unterbinden, jedoch nicht das Bedürfnis innerhalb der Schülerschaft.</p>
<p>Stattdessen sollte diese Entwicklung, als Chance begriffen werden gemeinsam aus diesem Bedürfnis eine konstruktive Lösung herbeizuführen. Schule ist mehr als Bücher und Noten. Schule ist auch ein Ort der Auseinandersetzung und Kommunikation, sowohl unter Schülern als auch zwischen Lehrern und Schülern. Die Abbildung dieser sozialen Struktur auf technischer Ebene bedarf daher mehr als die Bereitstellung von Online-Lösungen, die sich zum einen nur auf einen Teilaspekt des Systems “Schule” beschränken, nämlich der Wissensvermittlung in Form von reinen Lernplattformen und zum anderen Versuchen die Hierarchie des Schulalltags zu digitalisieren. Schule braucht durchaus Verwaltungssoftware, für Verwaltungsaufgaben. Schule hat aber auch eine Chance mit als “Social Network”, denn Schule ist ein soziales Netz, dessen sind sich SchülerVZ und Facebook bewußt , nur leider nicht die Schulen selbst.</p>


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		<title>Bücher vs. Internet oder Gedanken zum kulturellen Kampf der Medien &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 11:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Weicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brainware]]></category>
		<category><![CDATA[Analog vs. Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>
		<category><![CDATA[Good Copy Bad Copy]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Weizenbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Reich Ranicki]]></category>
		<category><![CDATA[Rory McGreal]]></category>
		<category><![CDATA[Shakespeare]]></category>
		<category><![CDATA[Steal this Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank meiner neuen Lernumgebung war ich am Wochenende in der Lage diverse analoge Bildungsmanifestatoren, sogenannte Bücher, zu lesen. Dabei entwickelten sich diverse Loose Ends in meinem Kopf, die ich nun grob strukturiert in den Raum stellen möchte und für den Eigenbedarf festhalten will. Was ist eigentlich eine Zeitung? Als Online-Consultant wird man oft als personifiziertes [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank meiner neuen <a href="http://twitpic.com/3vzyp">Lernumgebung</a> war ich am Wochenende in der Lage diverse analoge Bildungsmanifestatoren, sogenannte Bücher, zu lesen. Dabei entwickelten sich diverse Loose Ends in meinem Kopf, die ich nun grob strukturiert in den Raum stellen möchte und für den Eigenbedarf festhalten will.</p>
<p><strong>Was ist eigentlich eine Zeitung?</strong></p>
<p>Als Online-Consultant wird man oft als personifiziertes Technologie-Orakel angesehen und mit der Frage konfrontiert &#8220;Wie sieht die Zukunft des Internet aus?&#8221;. Ich zitiere hier gerne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Weizenbaum">Joseph Weizenbaum</a> mit &#8220;<em>Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann.</em>&#8221; bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_Adams">Douglas Adams</a> mit &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/42_(Antwort)">42</a></em>&#8221; oder sage einfach &#8220;<em><a href="http://www.systems-thinking.org/itdpnds/itdpnds.htm">it depends</a></em>&#8220;. Besagter Kunde ist ein Fachverlag und im Gespräch über die Chancen und Risiken von Print vs. Internet erstaunte mich vor allem die Sichtweise auf die Thematik und das eigene Geschäftsmodell. Zeitungsmacher machen eine Zeitung und graben sich mit dieser beschränkten Sichtweise ihr eigenes Grab. Warum? Weil ihr &#8220;Produkt&#8221; aus der Anreicherung von Papier mit interessanten Artikeln und Werbung besteht. Im Internet versuchen nun Verlage diese Mechanik zu digitalisieren und erleiden in der Masse Schiffbruch.</p>
<p><strong>From Microscope to Telescope</strong></p>
<p>Erweitern wir nun für einen kleinen Augenblick mal diesen beschränkten Horizont und sehen uns das Geschäftsmodell mit nötiger Distanz an, dann könnten wir eine Zeitung auch anders sehen. Losgelöst von ihrem medialen Träger. Eine Zeitung kann man auch als Filter von Nachrichten zwischen den Produzenten und Konsumenten von Informationen sehen. Zeitung ist eine vertrauenswürdige Marke/Person, die für mich Informationen aggregiert und organisiert; unabhängig davon ob sie auf Papier oder Digital produziert wird.</p>
<p><strong>Ist Analog besser als Digital?</strong></p>
<p>Diese beschränkte Betrachtungsweise der Medien findet jedoch auch auf kultureller Ebene statt. Sei es im Feuilleton deutscher Zeitungen, die den kulturellen Untergang der Menschheit durch das Medium Internet kommen sehen, sei es in den Brandreden des <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article2564162/Reich-Ranicki-schimpft-auf-deutsches-Fernsehen.html">Herrn Ranicki</a> gegen das Fernsehen und für das Buch. Dabei wird Unwissenheit mit Schwarz/Weiß Denken gepaart. Das Medium ist völlig irrelevant meine Herren! Natürlich verbinden wir mit dem Buch gerne Brecht und Shakespeare und ein hohes Kulturgut. Doch sollte man nicht vergessen, das nicht alle 100.000 Bücher, die jährlich alleine in Deutschland erscheinen von gleicher Qualität sind. Die <a href="http://www.amazon.de/gp/bestsellers/books/ref=pd_ts_zgc_b_book_display_on_website_more?pf_rd_p=464544633&amp;pf_rd_s=right-3&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_i=299956&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=0MB9FG43T2VHKEGB157V">Verkaufschart</a> nicht immer <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832180575?ie=UTF8&amp;tag=schul20-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3832180575">Spiegelbild</a> einer <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453872592?ie=UTF8&amp;tag=schul20-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3453872592">kultivierten Gesellschaft</a> sind. Jedes Medium produziert wertiges und belangloses. Jedes Medium kann zur Bildung genutzt und zur Propaganda missbraucht werden. Denn jedes Medium ist Träger von Gedanken und Sichtweisen einer Person, die auf Reaktion des Konsumenten abzielt. Wenn überhaupt ist als der Mensch das &#8220;<em>Problem</em>&#8221; und nicht das Medium.</p>
<p><strong>Früher war alles besser &#8230;</strong></p>
<p>Dieser Sichtweise zur Wertigkeit eines Buches oder einer Zeitung und der Kulturlosigkeit des Mediums Internet beruht auch auf einer verklärten Sichtweise der historischen Entwicklung des Mediums Buch. Ich könnte jetzt nicht zum Gegenschlag ausholen und auf den Vortrag &#8220;<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=okPSu_s4CU8">How the book destroyed Community</a></em>&#8221; von <a href="http://auspace.athabascau.ca:8080/dspace/browse?type=author&amp;value=McGreal%2C+Rory&amp;sort_by=2&amp;order=DESC&amp;rpp=100&amp;etal=0&amp;submit_browse=Update">Rory McGreal</a> oder die Dokumentarfilme <em>&#8220;<a href="http://www.goodcopybadcopy.net/">Good Copy Bad Copy</a></em>&#8221; und <em>&#8220;<a href="http://www.stealthisfilm.com/Part2/">Steal this Film</a>&#8220;</em> hinweisen. Wir wollen das Buch nicht schlecht und das Internet gut reden, sondern eine Diskussion anregen, in der Scheuklappen durch Teleskope ersetzt werden und man sich traut auch mal über den Tellerrand zu schauen.</p>


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