"Jede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir überhaupt nicht erkennen." Gustave Le Bon
Potenzgesetze, im englisch bildhaft als “Power laws” bezeichnet, beschreiben Eigenschaften von Zuständen, Vorgängen und Verhältnissen, bei denen auch bei Skalierung der Betrachtungsgrößen die Eigenart oder Charakteristik inklusive seiner Eckwerte weitestgehend exakt gleich bleibt, so dass ein Zustand der Universalität gegeben ist. Dabei wird die Abhängigkeit zweier Faktoren betrachtet, von denen sich der eine exponentiell entwickelt, während der andere lienar verläuft. Das klassische Beispiel hierfür ist die Wahrscheinlichkeit für Erdbeben. Ein Erdbeben mit doppelter Größe kommt viermal seltener vor.
Potenzgesetze kommen dabei in der Natur als auch in sozialen Netzen vor und sind damit ein fester Bestandteil der wissenschaftlichen Forschung. Ich halte sie bei Überlegungen zu den Aspekten der Netzkultur für wichtig, da sie sowohl das Netzwerk als Lebensraum, als auch die Menschen, die in ihm interagieren, helfen zu beschreiben. Dies ist zudem interessant für den ständig wachsenden Teil eine wissensbasierte Wirtschaft, die sich dieser Gesetzmäßigkeiten oft nicht bewußt ist und unter den Begrifflichkeiten “Social Media” und “Enterprise 2.0″ so manchen Rohrkrepierer erlebt hat.
Viele von diesen Gesetzmäßigkeiten sind durch ein hohes Maß an Forschung, Daten und Mathematik untermauert, während andere nur dem gesunden Menschenverstand und der sichtbaren Wahrheit folgen. Hier nun einige der Regeln für eine bessere Welt in alphabetischer Rheinfolge. Weiterlesen »
Bedingt durch den anhaltenden Social Media Hype in dem manch digitaler Gutmensch (neudeutsch auch als Digital Natives oder Digital Inhabitants bezeichnet) die Chancen für einen gesellschaftlichen Wandel zum Besseren sieht und das anhaltenden analoge Medien- und Politikgepoltere der Offliner, die nun durch das Internet den völligen Verfall der Gesellschaft in Richtung Sodom und Ghomorra kommen sehen, halte ich es an der Zeit mal einen kleinen Abriss der Ereignisse zu bringen um beide Parteien auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Weiterlesen »
Karriere-Analyst Dan Pink untersucht die Rätsel der Motivation, beginnend mit einer sozialen Tatsache die wissenschaftlich belegt ist, aber von den meisten Managern ignoriert wird: Traditionelle Belohnungen sind nicht immer so effektiv wie wir denken. Dazu bringt er Beispiele aus der Vergangenheit und Ideen für einen neuen Weg der Zusammenarbeit.
Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen, Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen, Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen, Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen. Und ich denk’ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück. Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen, Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen. All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen, Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen: Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, — ich halt’ sie arm!
Sei wachsam, Präg’ dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk’ dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut!