"Jede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir überhaupt nicht erkennen." Gustave Le Bon

Weltverbesserer sucht Geschichtenerzähler


Erstellt: 27. September 2009 | Autor: Wolfgang Weicht | keine Kommentare »
Kategorien: Weltverbesserer | Schlagworte: ,

StorytellingDa man sich beim letzten Weltverbesserer Twitteressen mal wieder einig war, dass das Medium ein großes Potential für gesellschaftliche Veränderungen hat, habe ich nun für mich persönlich das Zepter in die Hand genommen, um den praktischen Beweis anzutreten und somit vom theoretischen Exkurs in die konkrete Sinnhaftigkeit in Sachen Social Media zu kommen.

Daher ist es logisch, das sich digitale Gutmenschen ehrenamtlich im Bereich NGO engagieren. Und da ein Webprojekt nun keine One-Man Show ist suche ich auf diesem Wege Unterstützung in textlicher und sprachlicher Natur, da der aufmerksame Leser in diesem Artikel bis hierhin mindestens 3 orthographische Fehler und 1 linguistischen Bandwurm entdeckt hat. Man sollte als Weltverbesserer einfach seine Grenzen kennen und auf die Intelligenz der Masse bauen.

Worum geht es ?

Die Initiative ist ein Bündnis von Psychologen und Zentren, die in Deutschland politische Folteropfer und Flüchtlinge betreuen. Im Rahmen der Therapie wird auch die Methode des Storytelling eingesetzt, in der das Opfer seine Erlebnisse niederschreibt. Vergleichbare Texte finden sich hier. Dies ist zwar hilfreich für die Theraphie, aber in dieser Form ungeeignet für eine Darstellung im Netz, um die Außenwirkung des Themas und die Lobbyarbeit im politischen Umfeld zu unterstützen. Daher gilt es diese Erlebnisse in ein webadäquate Format zu bringen, wie es zum Beispiel die Washington Post mit ihrem Projekt MediaStorm tut.

Was ist zu tun ?

Ich benötige also Unterstützung für die literarische Aufbereitung der Opferberichte. Design, Konzeption, Umsetzung und Technik steure ich bei. Es geht um ca. 15 Zeitzeugenberichte, die einmalig erstellt und dann nicht erweitert werden. Für eine sinnvolle Umsetzung rechne ich zur Zeit mit einem textlichen Umfang von ca. 2-3 Seiten pro Geschichte, die noch durch allgemeine Recherchen zum politischen Konflikt und Hintergründen ergänzt werden müssen. Die Umsetzung sollte dann bis Ende des Jahres erfolgen.

Wer also Lust und vor allem (etwas) Zeit hat möge sich melden.

Showcases

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